Deutschland zeigt stolz seine Willkommenskultur auf der Architekturbiennale in Venedig

Bundesbauministerin Barbara Hendricks eröffnete am 27. Mai den deutschen Pavillon auf der 15. Architekturbiennale in Venedig. Der deutsche Beitrag „Making Heimat. Germany, Arrival Country“ stellt Leitsätze für eine gelungene Integration vor, nennt die Voraussetzungen für lebendige und lebenswerte Stadtquartiere und zeigt auf, welchen Beitrag Städtebau und Architektur dazu leisten können.

Für die Flüchtlingsunterkunft in Königsbrunn ist eine Nachnutzung geplant. FOTO: DAM/ZOLLEIS
Für die Flüchtlingsunterkunft in Königsbrunn ist eine Nachnutzung geplant. FOTO: DAM/ZOLLEIS

Deutschland sei ein Ankunftsland, so die Ministerin. Zahlreiche Ankunftsstädte bräuchten   bezahlbaren Wohnraum, gute öffentliche Verkehrsverbindungen, eine gelungene Durchmischung von Arbeiten und Wohnen, gute Schulen für problematische Stadtviertel.

Der deutsche Pavillon bebildert die Leitsätzen für gelungene Integration. „Making Heimat“. Gleichzeitig stellt das Deutsche Architekturmuseum DAM auf seiner Internetseite konkrete Bauten für Flüchtlinge und Migranten vor. Eine Datenbank dient zum Vergleich gängiger Lösungen und soll für die lokalen und regionalen Entscheidungsträger eine Grundlage bieten. Die Beispiele sind auch Bestandteil der Ausstellung.

Der deutsche Beitrag „Making Heimat“ wird im Auftrag des BMUB kuratiert vom Deutschen Architektur Museum Frankfurt (DAM).

Die weltweit bedeutendste Architekturausstellung findet vom 27. Mai bis zum 27. November 2016 in Venedig statt. Das Motto der Biennale 2016 «REPORTING FROM THE FRONT»stammt von dem chilenischen Architekten Alejandro Aravena, der in diesem Jahr als Biennale-Direktor fungiert. Aravena ist besonders durch sein Engagement für soziales und kostengünstiges Bauen bekannt und wurde dafür mit dem Pritzker-Preis ausgezeichnet.

Weiterführende Links:
http://www.makingheimat.de/

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