Erkennbare Perspektive

Bezahlbarer Wohnungsbau mit dem 3D-Drucker?

Die WBG Lünen hat Deutschlands erstes öffentlich gefördertes Mehrparteienhaus im 3D-Druckverfahren bauen lassen. Für diese „Innovation der Bauwirtschaft“ zahlt das Land NRW einen Zuschuss von 400.000 Euro. Die IVV sprach mit WBG-Vorstand Jan Hische über die Erfahrungen mit dem Betonguss.

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Gegossen wurden das Erdgeschoss und das erste Ober­geschoss des Mehrparteienhauses. 
Die reine Druckzeit für diese Gebäudeteile betrug laut Zement­hersteller Heidelberg Materials 118 Stunden. Bild: Heidelberger Materials / Detlef Podehl
Gegossen wurden das Erdgeschoss und das erste Ober­geschoss des Mehrparteienhauses. 
Die reine Druckzeit für diese Gebäudeteile betrug laut Zement­hersteller Heidelberg Materials 118 Stunden. Bild: Heidelberger Materials / Detlef Podehl

Bei Innovationen im Wohnungsbau stellt sich in Deutschland sofort die Frage: Darf man das und wie reagiert die Baubehörde, schließlich gibt es Vorschriften? WBG-Vorstand Jan Hische ist voll des Lobes für das Bauamt in Lünen, das sich sehr offen gezeigt und das Projekt gut begleitet habe. „Bedenken gab es nicht, allerdings wurden wir darauf hingewiesen, dass wir neben der Baugenehmigung der Stadt eine Einzelfallzulassung durch die Landesregierung brauchten.“

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Artikel Bezahlbarer Wohnungsbau mit dem 3D-Drucker?
Seite 24 bis 25
1.12.2023
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