Mit 37.926 Besuchern und 416 Ausstellern verzeichnete die IFH/Intherm in diesem Jahr Zuwächse und knüpft damit an das Niveau der Vorveranstaltung an. Die Messehallen waren durchgehend gut frequentiert und sorgten für beste Voraussetzungen für fachlichen Austausch und Geschäftsanbahnung.
Orientierung zum Gebäudemodernisierungsgesetz
„Die Messe hat gezeigt, dass Energie und Nachhaltigkeit sowohl im Bereich Sanitär als auch Heizung eine wichtige Rolle spielen. Die politische Unklarheit beim Gebäudemodernisierungsgesetz sowie die kommunale Wärmeplanung stellen viele Betriebe und Eigentümer vor konkrete Umsetzungsfragen. Die IFH/Intherm bot den richtigen Rahmen, um sich innerhalb der Branche über Technologien, Philosophien, praktikable Lösungen und Erfahrungen auszutauschen. Und die IFH/Intherm hat gezeigt: Industrie, Fachgroßhandel und Handwerk sind gemeinsam bereit, die Wärmewende umzusetzen“, so Wolfgang Becker, Hauptgeschäftsführer des SHK-Fachverbandes Baden-Württemberg. Das Thema wurde im Programm gezielt aufgegriffen, unter anderem mit Fachvorträgen und Diskussionsformaten im IFH/Intherm FORUM sowie im direkten Austausch an den Ständen der Handwerksverbände und des Bundesverbands Deutscher Heizungsindustrie (BDH). Entsprechend äußert sich Markus Staudt, Hauptgeschäftsführer des BDH: „Die IFH/Intherm hat Nürnberg für vier Tage zum zentralen Treffpunkt der Heizungsbranche gemacht. Volle Messehallen und intensive Fachgespräche boten vor dem Hintergrund der Novellierung der Rahmenbedingungen für den Wärmesektor wichtige Orientierung und Raum für Austausch. Die Heizungsindustrie zeigte ihre Innovationskraft mit einem breiten Portfolio für nachhaltige Wärmeversorgung und CO2-Reduktion.“
Die nächste IFH/Intherm findet statt vom 25. bis 28. April 2028.
Redaktion (allg.)
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