Energieschleudern im Visier

EU-Sanierungsfahrplan für Gebäudesektor nimmt Gestalt an

Bestandsgebäude in den EU-Ländern energetisch fit machen – dafür wird in Brüssel derzeit ein Maßnahmepaket geschnürt. Mit welchen Inhalten und welchen Konsequenzen für die Wohnungswirtschaft?

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Aus dem Corona-Hilfsfonds der EU stehen rund 80 Milliarden Euro für die energetische Modernisierung von Gebäuden zur Verfügung. Bild: stock.adobe.com/bluedesign
Aus dem Corona-Hilfsfonds der EU stehen rund 80 Milliarden Euro für die energetische Modernisierung von Gebäuden zur Verfügung. Bild: stock.adobe.com/bluedesign

Anordnung von Zwangssanierungen?

Bis 2030 soll der Ausstoß von Treibhausgasen in den EU-Ländern ummindestens 55 Prozent sinken. Erreicht werden soll dieses Klimaziel vor allem durch eine energetische Sanierungswelle im Gebäudebestand, die die EU-Kommission im Herbst 2020 angestoßen hat. Für das Projekt, das in den nächsten Jahren Fahrt aufnehmen wird, gab es medial viele Vorschusslorbeeren. „Brüssel initiiert das bislang größte Sanierungsprogramm der Geschichte“ titelte etwa eine große Wirtschaftszeitung mit Blick auf das EU-Strategiepapier.

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Carla Fritz

Carla Fritz
freie Journalistin

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Artikel EU-Sanierungsfahrplan für Gebäudesektor nimmt Gestalt an
Seite 14 bis 16
31.5.2021
Interview zur Sanierungswelle
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