TEIL V: Leichtbau und hybrides Bauen

Fehlende Normierung erschwert den Entwicklungsfortschritt

Leichtbau und hybrides Bauen sind Schlüsselbegriffe, um deutlich weniger Material und Energie zu verbrauchen. Denn wachsende Weltbevölkerung und Urbanisierung bei endlichen Ressourcen werfen die Frage auf, wie die Menschheit künftig Wohnraum mit weniger Material bauen kann. Die Forschung schreitet mit vielen Ideen voran, während Regulatorik und Bürokratie bremsen.

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Steht als IBA’27-Projekt seit Februar 2021 in Stuttgart-Vaihingen: Das Demonstrator-Hochhaus mit seinen adaptiven Hüllen und Strukturen für die gebaute Umwelt von morgen. Bild: UNI STUTTGART/ Uli Regenscheit
Steht als IBA’27-Projekt seit Februar 2021 in Stuttgart-Vaihingen: Das Demonstrator-Hochhaus mit seinen adaptiven Hüllen und Strukturen für die gebaute Umwelt von morgen. Bild: UNI STUTTGART/ Uli Regenscheit

An der Universität Stuttgart arbeiten 14 Institute im „Sonderforschungsbereich 1244 Adaptive Hüllen und Strukturen für die gebaute Umwelt von morgen“ an der Entwicklung sogenannter adaptiver Bauelementen, die sich selbsttätig an wechselnde Umweltbedingungen anpassen. Dabei will der Forschungsbereich neue Baukomponenten entwickeln und diese ins Gesamtsystem einbinden. In Stuttgart-Vaihingen steht ein adaptives Hochhaus als Großexperiment seit Februar 2021 auf dem Campus. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert den Sonderforschungsbereich, dessen Sprecher Architekt Werner Sobek den Ultraleichtbau als „Schlüsseltechnologie für das Bauwesen des 21.

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Artikel Fehlende Normierung erschwert den Entwicklungsfortschritt
Seite 32 bis 33
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