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Hydraulischer Abgleich leicht gemacht

Smarte Thermostate senken Energie- und CO2-Kosten

Eine kleine Investition mit großer Wirkung: Smarte Thermostate von KALO schaffen den gesetzlich vorgeschriebenen hydraulischen Abgleich. Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten in Mehrfamiliengebäuden.

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Die Vollausstattung eines Mehrparteienhauses mit smarten Thermostaten ermöglicht den hydraulischen Abgleich. Bild: KALORIMETA
Die Vollausstattung eines Mehrparteienhauses mit smarten Thermostaten ermöglicht den hydraulischen Abgleich. Bild: KALORIMETA

Schlecht eingestellte Heizungen sind in Deutschland leider kein Einzelfall. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) geht davon aus, dass über 80 Prozent der Heizungsanlagen noch nicht hydraulisch abgeglichen wurden – und damit mehr Energie verbrauchen, als sie müssten. Entsprechend verpflichtet das Gebäudeenergiegesetz (GEG) Eigentümer:innen und Verwaltungen von Wohngebäuden zum Handeln: Bis September 2027 muss in Mehrparteienhäuser mit alten Zentralheizungen, schätzungsweise 45 Prozent, diese wichtige Optimierung umgesetzt sein.

Hydraulischer Abgleich leicht gemacht

Eine solche Technologie bringt KALO jetzt in die Wohnungswirtschaft: smarte Thermostate für das Mehrfamilienhaus. Das Herzstück dieser Geräte ist der adaptive hydraulische Abgleich. Anders als das durch Fachbetriebe aufwändig hergestellte herkömmliche Verfahren optimieren diese Geräte nicht einmalig, sondern permanent die Wärmeverteilung im Gebäude. Die Wirksamkeit und die Einsparpotenziale der smarten Thermostate wurden in einer Studie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) bestätigt. Und das ist die gute Nachricht für Vermietende: Während der traditionelle hydraulische Abgleich komplex, kostspielig und meist mit langen Wartezeiten bei Fachbetrieben verbunden ist, sind die smarte Thermostate leicht zu installieren und im Vergleichdeutlich günstiger.

Rechtssicher und förderfähig

Die von KALO im Full-Service montierten und betriebenen smarten Thermostate erfüllen die Anforderungen der DIN 94679-4 und sind TÜV-zertifiziert. Damit gelten sie als gleichwertig zum klassischen Abgleichverfahren Typ B und sichern Verwaltern Rechtskonformität im Sinne des GEG. Hinzu kommt: Der Einbau smarter Thermostate ist eine anerkannte Modernisierungsmaßnahme. Sie ist bilanziell aktivierbar und wird durch das BAFA mit 15 Prozent gefördert.

Mehrwert für Mieterinnen und Mieter – und Vermietende

Auch für die Bewohnenden bieten die Geräte handfeste Vorteile. Über gradgenaue Temperatureinstellungen und individuelle Heizzeitpläne je Raum können sie ihren Verbrauch steuern und Heizkosten sparen. Assistenz-Funktionen wie die Fenster-offen-Erkennung verhindern automatisch Heizenergieverluste. Die Thermostate messen zudem die Raumluftfeuchtigkeit und weisen darauf hin, wann gelüftet werden sollte – eine vorbeugende Maßnahme gegen Schimmelbildung. Das alles steigert die Zufriedenheit und reduziert Rückfragen oder Beschwerden an die Hausverwaltung.

Die eingangs erwähnte Win-win-Situation ergibt sich aus der Einsparung des Primärenergieverbrauchs. Sinkt dieser, verringert sich auch die durch das CO2-Aufteilungsgesetz vorgeschriebene Abgabenhöhe, die Vermietende und Mietende zahlen müssen. Und noch ein Gewinn: In der Praxis ist es sogar möglich, dass die Liegenschaft von ihrer bisherigen Energieeffizienzklasse in eine bessere Effizienzklasse aufsteigt. Das steigert die Attraktivität und Vermietbarkeit des Gebäudes.

Komplettlösung statt Do-it-yourself

Ein naheliegender Irrtum ist, dass handelsübliche Consumer-Thermostate den gleichen Effekt erzielen. Das tun sie nicht. Tatsächlich sind diese Produkte für Einfamilienhäuser konzipiert, arbeiten nicht gebäudeweit vernetzt und erfüllen damit weder Datenschutz- und Rechtsanforderungen an Mehrfamilienhäuser noch schaffen sie im Verbund einen gebäudeweiten hydraulischen Abgleich.

KALO hingegen bietet mit seinen smarten Thermostaten eine Komplettlösung, die alle notwenigen wohnungswirtschaftlichen Services erfüllt: von der technischen und wirtschaftlichen Gebäudeanalyse über die Montage bis hin zum Support. So haben Verwaltungen und Bestandshalter die Sicherheit, dass Umsetzung und Betrieb reibungslos und rechtssicher laufen.

Der nächste Schritt: Heizungsmonitoring

Das smarte Heizen mit den intelligenten Thermostaten und dem adaptiven hydraulischen Abgleich stellt einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zur Klimaneutralität dar. Darüber hinaus eröffnet KALO mit dem Heizungsmonitoring „Heat Sense“ Verwaltern und Wohnungsunternehmen einen weiteren strategischen, geringinvestiven Schritt. Hierbei steht die zentrale Heizungsanlage selbst im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit: Messpunkte erfassen den Energieverbrauch sowie Vor- und Rücklauftemperaturen und warnen bei ineffizienten Einstellungen oder sich anbahnenden Störungen. „Heat Sense“ fungiert damit als Vitalcheck, Frühwarnsystem und Optimierer der zentralen Heizungsanlage. Unter Einbindung der Thermostat- und Heizkreislaufdaten ermöglicht diese technische Innovation KI-gestützt auch die optimale Einstellung im Heizungsbetrieb.

Fazit

Für Vermietende und Verwaltungen sind smarte Thermostate von KALO weit mehr als ein technisches Detail. Sie erfüllen gesetzliche Pflichten, senken Betriebskosten, steigern die Energieeffizienz und tragen zum Klimaschutz bei. Dank staatlicher Förderung und eines Full-Service-Pakets sind sie eine geringinvestive, zukunftsorientierte Lösung in der professionell gemanagten Immobilie, die sowohl kurzfristige Vorteile als auch langfristige Perspektiven eröffnet.

Hydraulischer Abgleich: Gleichmäßige Wärme im Gebäude Wärmeverteilunge in einem Heizsystem

Ein nicht abgeglichenes Heizsystem führt zu unnötigem Energieverbrauch: Untere Etagen sind überheizt, während in oberen Stockwerken die Heizkörper trotz voll aufgedrehter Thermostate kühl bleiben.

Die Erklärung: Ohne abgestimmte Wasserdurchflussmengen fließt das Heizwasser vorrangig dorthin, wo der Widerstand am geringsten ist – zum Beispiel im Erdgeschoss. Die Folgen sind ein unnötig hoher Energieverbrauch, mehr CO2-Ausstoß und unzufriedene Bewohner:innen.

Bei einem hydraulischen Abgleich wird die Durchflussmenge an jedem Heizkörper optimal synchronisiert, sodass jeder Heizkörper im Gebäude gleichmäßig verteilt die benötigte Wärmemenge erhält. Diese gleichmäßige Wärmeverteilung reduziert Heizkosten, erhöht den Wohnkomfort und bedeutet außerdem weniger CO2-Emissionen – ist also gut für die Klimabilanz.

Seit 2024 ist der hydraulische Abgleich gesetzlich vorgeschrieben. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) verlangt ihn bei neuen Heizungen sofort und bei älteren Zentralheizungen in Mehrfamilienhäusern bis spätestens 2027. Für Hausverwaltungen, Eigentümer- und Vermieter: innen heißt das: jetzt aktiv werden und ihre Heizungsanlage fit machen.

KALORIMETA GmbH 
Heidenkampsweg 40 
20097 Hamburg 
E-Mail: smart-heizen@kalo.de 
Web: smart-heizen.kalo.de

Redaktion (allg.)

Pixabay/ Mohamed_hassan
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Artikel Smarte Thermostate senken Energie- und CO2-Kosten
Seite 24 bis 25
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