Cybersicherheit in vernetzten Wohngebäuden

Von der Kür zur Pflicht?

Je weiter die Digitalisierung in Wohngebäuden fortschreitet, umso wichtiger wird die Cybersicherheit der darin verbauten Smart Home-Produkte und vernetzten Prozesse. Noch gibt es für Wohnungsunternehmen keine Pflicht, einen IT-Grundschutz in vernetzten Wohngebäuden nachzuweisen. Doch das könnte sich ändern.

1105
Jan Frederik Harksen, GF der Zuhause Plattform GmbH (rechts), demonstriert, wie Smart Living über seine Plattform funktioniert. Links neben ihm steht Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller, danach folgen Markus Terboven (Vorstandsmitglied der Gewobag), Angelika Schöttler (Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg) und Snezana Michaelis (Vorstandsmitglied der Gewobag). Bild: Gewobag
Jan Frederik Harksen, GF der Zuhause Plattform GmbH (rechts), demonstriert, wie Smart Living über seine Plattform funktioniert. Links neben ihm steht Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller, danach folgen Markus Terboven (Vorstandsmitglied der Gewobag), Angelika Schöttler (Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg) und Snezana Michaelis (Vorstandsmitglied der Gewobag). Bild: Gewobag

Die Digitalisierung ist in Wohngebäuden in vollem Gang. Mehr als sieben Millionen Haushalte nutzten in 2020 mindestens eine Smart Home-Anwendung. Am häufigsten zum Einsatz kamen intelligente TV- und Audio-Anlagen (5,8 Mio.), Energiemanagementlösungen (5,1 Mio.) sowie Komfort- und Lichtfunktionen (5,1 Mio.). Bis 2024 wird sich die Zahl der Haushalte fast verdoppeln, schätzt das Marktforschungsinstitut Statista. In etwa jedem sechsten Haushalt wäre dann wenigstens eine haus- oder energietechnische Gebäudefunktion „schlau“ und wahrscheinlich mit dem Internet der Dinge („Internet of Things“, kurz „IoT“) verbunden.

Weiterlesen mit IVV-Digital

Um den kompletten Artikel zu lesen benötigen Sie IVV-Digital oder IVV-Complete. Mehr Informationen zu unseren Produkten »

 

Falls Sie Fragen zu unseren Produkten oder Ihrem Bezugsstatus haben, können Sie unseren Leserservice kontaktieren »

Dagmar Hotze

Dagmar Hotze

◂ Heft-Navigation ▸

Artikel Von der Kür zur Pflicht?
Seite 16 bis 19
Premium
Bild Teaser
Mietrecht
Body Teil 1
Kosten für die Fällung eines morschen oder nicht mehr standsicheren Baums stellen grundsätzlich auf den Mieter umlagefähige Betriebskosten dar.
Die Bau- und Wohnungsgenossenschaft Halle-Merseburg e. G. geht für den Glasfaserausbau ihrer rund 5.000 Wohnungen neue Wege. Alle Liegenschaften der Genossenschaft werden bis 2026 mit einer direkten...
Frei
Bild Teaser
Bei Pflichtverletzung
Body Teil 1
Bei Hinweisen auf ein erhebliches vertragswidriges Verhalten kann es dem Vermieter einer Wohnung erlaubt sein, einen sogenannten Agent Provocateur
Umnutzung des Bestandes
Durch die Umnutzung von Büroflächen könnten bis 2035 etwa 235.000 neue Wohnungen im innerstädtischen Bereich entstehen. Gleichzeitig bietet sich im ländlichen Raum das Potenzial von jährlich 15.000...