Wappnen für den Blackout

Was ist zu tun, wenn der Strom wegbleibt?

Mehrere Tage waren Anfang des Jahres zehntausende Haushalte in Berlin-Lichterfelde ohne Strom. In dieser Zeit hätten die Umstände widriger kaum sein können. Die Nächte waren eiskalt und die nötigen Erdarbeiten zur Reparatur der Stromleitungen gestalteten sich bei hart gefrorenen Böden langwierig.

Mit rund 1.800 betroffenen Wohneinheiten bekam das Berliner Wohnungsunternehmen Howoge den Blackout heftig zu spüren. Dessen Pressesprecherin räumte ein, auf einen derartigen Stromausfall sei das Unternehmen nicht vorbereitet gewesen. Kaum verwunderlich, es war der längste in Berlin seit dem zweiten Weltkrieg. Dabei hat die Stadt in den über 80 Jahren einiges erlebt. Umso drängender stellt sich nun für Immobilienverwaltungen nicht nur in Berlin die Frage, welche Möglichkeiten es gibt, für einen Mega-Blackout vorzusorgen. Dazu konnte die IVV einen Kollegen befragen, der sich damit auskennt: Rüdiger Tuzinski ist seit 25 Jahren Chefredakteur der Fachzeitschrift Elektropraktiker. Er erklärt, welche Maßnahmen wirkungsvoll und bezahlbar sind. Außerdem kennt er gute Gründe, warum man im Notfall Fachleuten vertrauen sollte.

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Stromausfälle dauern in Deutschland durchschnittlich 12,9 Minuten pro Kunde und Jahr. Bild: picture alliance / dpa-Zentralbild
Stromausfälle dauern in Deutschland durchschnittlich 12,9 Minuten pro Kunde und Jahr. Bild: picture alliance / dpa-Zentralbild

Wenn es in einem Wohnhaus zu einem Stromausfall kommt, welche Maßnahmen sollten als erstes ergriffen werden?

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Redaktion (allg.)

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Artikel Was ist zu tun, wenn der Strom wegbleibt?
Seite 34 bis 35
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