BFW-Kongress 2019

Digitale Start-Hilfe

Wie kann eine Digitalisierungsstrategie bei mittelständischen Projektentwicklern gelingen? Dieser Frage wird sich der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen im Rahmen des diesjährigen Deutschen Immobilien Kongresses am 28. März widmen. In einem Gemeinschaftprojekt mit der IVV-Redaktion wird eine Start-up-Netzwerkbühne errichtet.

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Alte Hasen treffen junge Gründer und ihre innovativen Ideen für die Wohnungswirtschaft beim BFW-Kongress in Berlin.
Alte Hasen treffen junge Gründer und ihre innovativen Ideen für die Wohnungswirtschaft beim BFW-Kongress in Berlin.

Ausgewählte Gründer erhalten Gelegenheit zur Präsentation ihrer Geschäftsidee, BFW-Mitgliedsunternehmen werden ihre Erwartungen an eine digitale Kooperation formulieren.

Die Start-up-Bühne wird verschiedene Formen der Begegnung zwischen etablierten Immobilienunternehmen und Newcomern bieten. Die Formate reichen von Best-Practice-Beispielen erfolgreicher Kooperation über Pitches von fünf Minuten, Speed-Dating, dem moderierten Erstkontakt zur Lösungsfindung bis hin zum „Slow-Dating“, dem zwanglosen Austausch zwischen Gründern und möglichen Kunden.

Die Start-up-Bühne ist einer unter mehreren Programmpunkten des BFW-Kongresses.

Neben dem Start-up-Dating werden im zentralen Forum drei Themen diskutiert:
1. Der Mietspiegel – ortsüblich oder angemessen?
2. Mobilität – wann wird umgesattelt?
3. Bezahlbares Bauen – geht das noch?

Wenn der Mieter das Mietverhältnis kündigt, bittet er oft um Bestätigung der Kündigung. Auch der Vermieter sollte ein Interesse daran haben, die Mieterkündigung zu bestätigen. Dieses Schreiben bietet ihm die Gelegenheit nicht nur den Beendigungszeitpunkt aus Sicht...

Hintergrund des Programmpunktes „Start-up-Bühne“ ist die Sorge des BFW, die mittelständischen Mitgliedsunternehmen könnten den Anschluss an den digitalen Wandel verpassen. 2018 hatte der Verband unter seinen Mitgliedern eine Online-Umfrage zum Stand der Digitalisierung durchgeführt. Die Ergebnisse kommentierte BFW-Präsident Andreas Ibel damals als „ernüchternd“ und sprach von einem „Digitalisierungsparadoxon“. Alle wüssten um die Herausforderungen, kaum jemand sei jedoch bereit in Software und Personal zu investieren. Den meisten Mittelständlern fehle es an Strategie und Ziel für den digitalen Wandel. Mit Rat- und Orientierungslosigkeit würden viele Mittelständler auch auf die Angebot von Start-ups reagieren. Mit einer ersten Start-up-Bühne während des Kongresses in Berlin wollen BFW und IVV Bewegung in die Lösung der Aufgabe bringen.

Der Kongress findet am 28. März im AXICA Kongresszentrum am Brandenburger Tor statt. Infos und Anmeldungen unter www.bfw-bund.de/kongress.

Weiterlesen:
Andreas Ibel: Digitalisierung - Der Wandel ist ein Weg der kleinen Schritte
Digitalisierung belebt die Immobilienbranche - die IVV stellt relevante PropTechs vor in einer Serie (1 - 6)

Redaktion (allg.)

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