In jedem zweiten Neubau wird Erdgasheizung eingebaut

10.07.2017

Nach aktuellen Daten des statistischen Bundesamtes wurden in einem Großteil der 2016 fertiggestellten Wohngebäude und Wohnungen Gasheizungen eingebaut. Rund 51 Prozent der Neubau-Wohnungen nutzen demnach die Wärmequelle Erdgas. Auf den weiteren Plätzen folgen Fernwärme (20 Prozent) und Umweltthermie (16 Prozent).

Grafik über die Wahl der Heizungsart beim Neubau
BILD: Zukunft-Erdgas.de

Damit bleibt Erdgas sowohl im Gebäudebestand als auch im Neubau mit weitem Abstand Marktführer.

In 110.000 Wohngebäuden mit insgesamt 236.000 Wohnungen wurden 2015 errichtet. 119.000 davon werden mit Erdgas, Biomethan oder Biogas warm*.

Der Gesetzgeber stellt hohe energetische Ansprüche an einen Neubau. Auch Gasheizungen müssen unter anderem erneuerbare Energien einbinden oder als Kraft-Wärme-Kopplung dezentral nicht nur Wärme, sondern auch Strom erzeugen können. 40 Prozent aller Neubauwohnungen mit Gasheizung haben 2016 auch erneuerbare Energien eingebunden, mehr als bei jedem anderen Energieträger. Rund 80 Prozent aller Solarthermieanlagen auf Neubau-Dächern werden mit einer Gasheizung kombiniert.

Michael Oppermann, Pressesprecher der Brancheninitiative Zukunft Erdgas bilanziert: „Die Zahlen belegen: Die Kombination von Erdgas und Erneuerbaren kommt in der Praxis an.“

Einen Vergleich verschiedener Heizsysteme für den Neubau finden Bauherren im Neubaukompass von Zukunft Erdgas. Hier werden Investition, Betriebskosten und die Umwelteigenschaften übersichtlich vorgestellt und verglichen.

* Daten des Statistischen Bundesamtes

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Suchbegriffe: ErdgasWärmepumperegenerative Energie

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