Fördernde Grundstückspolitik

Kirche und Kommune ermöglichen bezahlbares Wohnen

30.07.2019

Im Stadtteil St. Georgen, in unmittelbarer Nähe zur Lukas-Kirche, errichtet die Bauverein Breisgau eG in enger Abstimmung mit der Evangelischen Sozialstation Freiburg im Breisgau e.V. und der Evangelischen Pfarrgemeinde Freiburg-Südwest ein Wohnhaus mit 14 Wohnungen und einer Tiefgarage.

Zwei Neubau-Mehrfamilienhäuser für insgesamt 14 Parteien entstehen in Freiburg
BILD: Bauverein Breisgau eG

Die Finanzierung erfolgt durch die hauseigene Spareinrichtung. Konzeptionelles Herzstück von „Haus Lukas" ist eine Wohngruppe mit zwölf Einzelzimmern sowie großzügigen Gemeinschaftsräumen. Dieses Angebot richtet sich an Menschen mit unterschiedlichen ambulanten Pflegebedürfnissen. Im Erdgeschoss erhält die Evangelische Sozialstation einen weiteren Pflegestützpunkt. Das Gebäudeensemble ist nach modernsten energetischen Standards barrierefrei konzipiert. Die Gesamtwohn- und Nutzfläche beträgt 1.490 Quadratmeter.

Besonderheit bei diesem integrativen Wohnprojekt ist, dass die unterschiedlichen Projektpartner auf einem kirchlichen Grundstück ein gemeinsames Konzept, abgestimmt auf die Bedürfnisse der Bürgergesellschaft entwickelt haben. Insbesondere der Verein Haus Lukas e.V. hat sich beharrlich für selbstbestimmte Wohnformen im Alter eingesetzt. Ulrich von Kirchbach, Erster Bürgermeister der Stadt Freiburg im Breisgau würdigt das Projekt beim Festakt zur Grundsteinlegung: „Der lange Atem für das Projekt hat sich gelohnt. Für Städte und Kommunen ist es wichtig und notwendig, dass dezentrale Wohnprojekte für Menschen mit Unterstützungsbedarf entstehen."

Marc Ullrich, Vorstandsvorsitzender Bauverein Breisgau eG bezeichnet das Flächenmanagement der Kirche als vorbildlich. „Gerade in angespannten Wohnungsmärkten wie Freiburg ist es dringend notwendig, dass Kirchen und Kommunen über aktive und fördernde Grundstückspolitik bezahlbares Wohnen ermöglichen."

Suchbegriffe: Bauverein Breisgau eGFreiburg

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