Aufzug und Isolierglas sind keine Luxussanierung
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15. Mai 2018, 16:35 Uhr
Aus dem Tatbestand
Doch die konkreten Arbeiten – Einsetzen von Isolierglas im Zuge eines Fensteraustausches, Bau eines Außenaufzuges, Anschluss an die Zentralheizung, Verlegen dreiadriger Stromleitungen unter Putz – betrachtete das zuständige Gericht nicht als unzumutbar. Wenn sich der Eigentümer an gewisse Vorgaben halte, dann sei das gestattet. Dazu zählten eine Ankündigung der Arbeiten mindestens drei Monate vor Baubeginn und eine stichwortartige Beschreibung der beabsichtigten Änderungen. Eine maximal nötige zehntägige Abwesenheit des Mieters (bei Übernahme der Kosten für eine Ersatzunterkunft) sei zumutbar.
Quelle: LBS Infodienst Recht und Steuern
Gericht: AG München
Aktenzeichen: 453 C 22061/15
Urteil vom: 30.12.2016
Redaktion (allg.)
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