Mietschulden in 2013 gesunken
Sie sind bundesweit um 7,6 Prozent gesunken und liegen nun bei 411 Mio. Euro. Damit ist es den Unternehmen gelungen, die Mietschulden seit dem Jahr 2003 (757 Mio. Euro) um 346 Mio. Euro zu senken. Das ist ein Rückgang um über 45 Prozent.
Um Mietschulden vermeiden zu können, sei es wichtig, dass Vermieter bzw. Wohnungsunternehmen vor Abschluss eines Mietvertrags – also bei der Kontaktaufnahme und Informationsbeschaffung – die Mietbewerber erfolgreich dahingehend prüfen können, ob sie zahlungsfähig und zahlungswillig sind.
Der GdW plädiert daher dafür, dass Vermieter weiterhin entsprechende Bonitätsauskünfte über Mietbewerber einholen dürfen.
Bezogen auf die Gesamtmieteinnahmen machen die Mietschulden bei den GdW-Unternehmen im Bundesdurchschnitt einen Anteil von 2,3 Prozent der bundesweiten Jahressollmiete aus.
In den alten Ländern entsprechen die Mietschulden 1,7 Prozent der gesamten Nettokaltmieteinnahmen der Wohnungsunternehmen, in den neuen Ländern liegt die Quote mit 3,0 Prozent etwas höher.
Auch die Mietausfälle der GdW-Unternehmen sind deutlich gesunken und lagen Ende 2013 bei rd. 884,5 Mio. Euro.
(Daten aus der aktuellen Jahresstatistik de GdW-Wohnungswirtschaft.)
Foto: Gabi Eder/pixelio.de










