Kommunale Wohnungsbaugesellschaft FSB

Neubau in Freiburg punktet mit Carsharing-Stellplätzen, E-Ladestationen, Aufzug und Klinkerfassade

Die Freiburger Stadtbau GmbH (FSB) baut im Stadtteil Herdern 49 Miet- und Eigentumswohnungen. Das Bauprojekt trägt den Namen Rennwegdreieck. Das Gebäude soll nicht nur durch den Zuschnitt des Grundstücks, sondern auch durch eine gefaltete Klinkerfassade hervorstechen.

So soll das Rennwegdreieck einmal aussehen. BILD: Bachelard Wagner Architekten
So soll das Rennwegdreieck einmal aussehen. BILD: Bachelard Wagner Architekten

Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft schafft damit dringend benötigten, neuen Wohnraum in der baden-württembergischen Stadt. Gleichzeitig soll es sich um den Bau im Kreuzungsbereich Rennweg/Stefan-Meier-Straße  um eine sogenanntes Solitärgebäude handeln mit einer gewissen städtebaulichen Bedeutung für den Stadtteil.

Außergewöhnliche Fassade und ein Aufzug

Die 18 geförderten, sieben freifinanzierten und 24 Eigentumswohnungen bieten zwei, drei und fünf Zimmer mit Wohnflächen von 42 bis 122 Quadratmetern. Das Gebäude umfasst acht Stockwerke, die über einen Aufzug barrierefrei erreichbar sind. Im Erdgeschoss befinden sich neben dem Eingangsbereich, den erforderlichen Haustechnikräumen, den Abstellräumen der Wohnungen und einer Gewerbeeinheit mit 119 Quadratmetern Nutzfläche auch Abstellmöglichkeiten für Fahrräder.

Ebenso außergewöhnlich wie die Fassade des Gebäudes werden auch die Spielflächen sein: Die FSB realisiert hier den ersten Indoorspielplatz in ihrem Wohnungsbestand. Ähnlich wie bei einem Bewohnertreff wird es im Erdgeschoss einen Gemeinschaftsraum geben, der zum Spielen und Toben für die Kinder der künftigen Bewohnerinnen und Bewohner vorgesehen ist.

Carsharing-Stelleplätze und E-Ladestationen

Eine weitere planerische Herausforderung war die Realisierung der Stellplätze. Da sich die Form des Grundstückes für unterirdisch angelegte Stellplätze nicht eignet, werden die baurechtlich erforderlichen Stellplätze auf dem gegenüberliegenden Grundstück der FSB entstehen. „Durch diese Lösung möchten wir einen Anreiz für die Bewohnerinnen und Bewohner schaffen, nachhaltige Mobilitätsangebote zu nutzen“, erklärt FSB-Geschäftsführerin Magdalena Szablewska. So ist zum Beispiel die Einrichtung von zwei Carsharing-Stellplätzen mit E-Ladestationen geplant.

Der Entwurf für das Gebäude im Energiestandard „Freiburger Effizienzhaus 55“ stammt vom Architekturbüro Bachelard Wagner aus Basel, das mit seinem Entwurf im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung im Jahr 2016 die Jury überzeugt hatte.

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Weiterführende Links:
www.freiburger-stadtbau.de

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