Gewofag München baut

97 Wohnungen und 27 Apartments für wohnungslose Familien

Im Münchener Bezirk Freiham errichtet die Gewofag ab 2023 über 120 bezahlbare Wohnungen und eine Kindertagesstätte. Die vorgesehenen 124 geförderten Wohnungen umfassen auch 27 Apartments in einem Familien-Flexiheim. Dieses dient der betreuten Unterbringung wohnungsloser Familien in eigenständigen Apartmenteinheiten.

1. Preis: Laux Architekten mit Maier Neuberger Architekten (beide München) und Grabner Huber Lipp Landschaftsarchitekten (Freising). BILD: The Imagery
1. Preis: Laux Architekten mit Maier Neuberger Architekten (beide München) und Grabner Huber Lipp Landschaftsarchitekten (Freising). BILD: The Imagery

Das Grundstück WA19 liegt im Süden des Entwicklungsgebiets Freiham Nord, nahe der S-Bahn-Station Freiham. Es ist Teil des hier entstehenden Stadtteilzentrums und grenzt direkt an die für den Fußgänger- und Radverkehr vorbehaltenen Verkehrsflächen, die gemeinsam mit dem Stadtplatz den öffentlichen Kern des Stadtteils bilden.

Fachjury kürte den Entwurf

Im Realisierungswettbewerb für Wohngebäude in München erhalten Laux Architekten mit Maier Neuberger Architekten aus München und Grabner Huber Lipp Landschaftsarchitekten aus Freising den 1. Preis für das Projekt in Freiham. Die Jury aus elf Fach- und SachpreisrichterInnen kommentiert den Siegerentwurf: „Die Arbeit nimmt eine sehr selbstbewusste Haltung zur gestellten Aufgabe ein. Das Volumen des neuen Stadtbausteins zeigt sich, fein reliefiert, zum Stadtraum als ein kompakter und mit durchlaufender Geschossigkeit präzise gesetzter Blockrand. (…) Das Leitmotiv des Innenhofes als grüne Oase wird konsequent umgesetzt. Die starke Einbindung der vertikalen Begrünung in die Gesamtkonzeption unterstützt das Konzept.“

Der Wettbewerb wurde in enger Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt München ausgelobt, um hervorragende Konzepte für die Realisierung der Bauaufgabe zu finden.

Dr. Doris Zoller, Ressortleiterin Bau bei der Gewofag Jurymitglied, erläutert einen weiteren Aspekt des Siegerentwurfs: „Die Planung der Außenwände in Holzbauweise hat uns sehr gut gefallen, die ungewohnte Fassadengestaltung mit Trapezblechen und Metallpaneelen wiederum hat die Jury durchaus kontrovers diskutiert. Das hat zum knappen Ergebnis beigetragen, aber solche Details geben diesen Wettbewerben ihre architektonische und planerische Würze.“

Neben dem Siegerentwurf zeichnete die Jury einen zweiten und dritten Preisträger aus und vergab zwei Anerkennungen. Die tatsächliche bauliche Umsetzung ist abhängig von einem erforderlichen Vergabeverfahren, das demnächst mit den drei Preisträgern durchgeführt wird. Alle Wettbewerbsbeiträge werden ab 7. April unter https://www.landherr-wehrhahn.de/entscheidungen einsehbar sein.

Quelle: Gewofag

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