Bauhauptgewerbe im Aufwind

Plus 20,7 Prozent beim Auftragseingang gegenüber Vorjahresmonat

Positive Meldungen zum Bauhauptgewerbe kommen heute aus dem Statistischen Bundesamt in Wiesbaden. Der Auftragseingang ist im September real, also preisbereinigt, und kalenderbereinigt um 20,7 Prozent gegenüber dem September des Jahres 2024 gestiegen. Im Vergleich zum August dieses Jahrs ergibt sich ein Plus von 7,7 Prozent.

Im Bauhauptgewerbe wachsen die Bäume noch nicht in den Himmel, aber aufwärts geht es. Foto: Martina Eisinger
Im Bauhauptgewerbe wachsen die Bäume noch nicht in den Himmel, aber aufwärts geht es. Foto: Martina Eisinger

Die neuesten Zahlen bei den Umsätzen im Bauhauptgewerbe sind ebenfalls erfreulich: Gegenüber dem Vorjahresmonat ist im September 2025 ein reales Plus von 5,1 Prozent zu verzeichnen.

Im Wohnungsbau weitgehend positive Zahlen

Im Detail betrachtet meldet der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes für den Wohnungsbau einen nominalen Zuwachs beim Auftragseingang im September von 18 Prozent gegenüber Vorjahresmonat, der real dann bei etwas unter 15 Prozent liegen dürfte. Eine offizielle Angabe ist dafür nicht verfügbar.

In den ersten drei Quartalen 2025 gab es 10 Prozent mehr Aufträge im Wohnungsbau verglichen mit ebendiesem Zeitraum im Vorjahr. Der Wermutstropfen findet sich bei den Umsätzen für die Monate Januar bis September 2025. Hier steht ein Minus von 2 Prozent gegenüber dieser Zeitspanne im Jahr 2024.

ZDB fordert mehr Tempo beim Gebäudetyp E

Der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe Felix Pakleppa ist für den Wohnungsbau trotzdem optimistisch: „Mit dem Bau-Turbo und der EH 55-Förderung haben wir gute Werkzeuge, um wieder Tempo in den Wohnungsbau zu bringen.“ Allerdings fordert er: „Wir brauchen aber schneller einen Gesetzentwurf als erst im Dezember 2026. Unternehmen müssen früher rechtssicher auf bestimmte Komfort- und Ausstattungsstandards verzichten können."

Redaktion (allg.)

Pixabay/ Mohamed_hassan
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