Serielles Sanieren soll Standard werden
Ziel ist es, Wohnungsunternehmen den Zugang zu verlässlichen, qualitativ hochwertigen und wirtschaftlich planbaren Lösungen für die serielle energetische Sanierung zu erleichtern. Denn die Ziele der Energiewende im Gebäudebestand lassen sich nämlich nur erreichen, wenn wir Sanierungen deutlich schneller und wirtschaftlicher umsetzen können als heute. Die serielle Sanierung kann dazu beitragen, Sanierungsprozesse zu beschleunigen und effizienter zu gestalten. Deshalb war es wichtig, dass die Erfahrungen und Anforderungen unserer Mitgliedsunternehmen und -genossenschaften in die Entwicklung der Rahmenvereinbarung eingeflossen sind“, sagt Alexander Rychter, Verbandsdirektor des VdW Rheinland Westfalen.
Zahlreiche Bestände warten auf Modernisierung
Für die Wohnungsunternehmen in Nordrhein-Westfalen, wie auch in anderen Bundeländern, besitzt das Thema eine besondere Bedeutung. Viele Bestände stammen aus den Jahrzehnten des Wiederaufbaus und stehen in den kommenden Jahren vor umfangreichen Modernisierungsaufgaben. Gleichzeitig erschweren steigende Baukosten, Fachkräftemangel und ambitionierte Klimaziele die energetische Transformation.
Bezahlbare Lösungen sind gefragt
„Unsere Mitgliedsunternehmen brauchen Lösungen, die Klimaschutz und bezahlbares Wohnen miteinander vereinbaren. Die neue Rahmenvereinbarung schafft mehr Transparenz im Markt und erleichtert den Zugang zu erprobten Konzepten. Das ist ein wichtiger Schritt, um die serielle Sanierung aus der Pilotphase in die breite Anwendung zu führen“, so Rychter.
Energetische Modernisierungen voranbringen
Die neue Rahmenvereinbarung soll dazu beitragen, energetische Modernisierungen künftig schneller, planbarer und wirtschaftlicher umzusetzen. Gleichzeitig werden standardisierte Verfahren und industrielle Vorfertigung gestärkt, um Kosten zu senken, Kapazitäten besser zu nutzen und die Klimaziele im Gebäudesektor zu unterstützen.











