Die Umsetzung qualifizierter Brandschutzkonzepte gewinnt bei der Gebäudesanierung, insbesondere bei Gebäuden der GK 3 bis 5 und bei Sonderbauten, zunehmend an Bedeutung und stellt für alle am Bau Beteiligten eine besondere Herausforderung dar. Gelingt die fachgerechte Umsetzung nicht oder wird der Brandschutz nur mangelhaft bzw. ohne die benötigten Nachweise ausgeführt, sind neben dem damit verbundenen Ärger meist auch Bauverzögerungen und höhere Kosten die Folge. Oftmals bestehen Wände und Decken aus historischen oder gar unbekannten Baustoffen, denen dann die Baustoff- und Bauteilanforderungen der aktuellen Bauordnung gegenüberstehen. Da bei Modernisierungen auch erhebliche Eingriffe in die Bausubstanz erfolgen, ist bei älteren Gebäuden oftmals auch der Denkmalschutz zu beachten. Durch die Öffnung des europäischen Marktes und die Einführung der MVV TB in den Ländern gibt es für Bauprodukte eine Vielzahl neuer Begrifflichkeiten und Nachweise, die noch nicht überall sicher genutzt werden.
Schwerpunkte dieses Seminars:
- Grundsätzliche Brandschutzanforderungen an Bestandsgebäude der GK 3 bis 5 und an ausgewählte Sonderbauten (z.B. Schulen)
- Konflikt: Bestehendes Gebäude – Gebäudesanierung – aktuelle gesetzliche Anforderungen
- Umfang und Grenzen des Bestandsschutzes und die Frage nach der konkreten Gefahr
- Erfordernis von Brandschutzkonzepten und Brandschutzplänen für Bestandsgebäude (insbesondere für Gebäude der Gebäudeklassen 3 bis 5 und Sonderbauten)
- Grundsätzliche Risiken und brandschutztechnische Gefahrenanalyse bei Bestandsgebäuden
- Abweichungen und deren Kompensationsmöglichkeiten in Bestandsgebäuden bei nicht dem heutigen Baurecht entsprechenden Bauteilen, Behandlung an Hand von ausgewählten Beispielen
- Bewertung von Bauteilen und Abschottungen in nicht „normgerechten“ Wand- und Deckenkonstruktionen
- Fachgerechter Einbau der Brandschutz-Bauprodukte und Bauarten und deren erforderliche Klassen sowie die jeweils durch die LBOs und die VV TBs vorgeschriebenen Nachweise und Dokumentationen für nationale und europäische Klassen.
Das Seminar hilft allen am Bau Beteiligten (Architekten, Planern, Fachplanern, Bauleitern, Bauherren sowie Vertretern des Handwerks und von Behörden), Schwachstellen beim Brandschutz im Bestand und am Baukörper zu erkennen und diese in einer Gesamtplanung zu berücksichtigen und zu kompensieren. Die Referenten geben praktische Hinweise darauf, wie Maßnahmen des baulichen Brandschutzes bei unsicherer Entscheidungslage umgesetzt werden können.
Bitte informieren Sie sich hier über die Modalitäten und Ihre Anmeldung.
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Gebühr
279,- Euro
Veranstalter
design security forum AG
Technologiepark
Margarete-von-Wrangell-Straße 21
63457 Hanau
Tel.: +49 6181 906 850-0
Fax: +49 6181 906 850-84
E-Mail: organisation@design-security-forum.de
Für Bauherren: Fachmagazin Vorbeugender Brandschutz aus dem Hause HUSS-Medien GmbH
Das Heft ist in die Rubriken Baulicher Brandschutz, Technischer Brandschutz (Anlagentechnik), Organisatorischer Brandschutz (Brandschutz-Management) und Praxiswissen gegliedert. Es richtet sich an Architekten und Bauingenieure, Fachplaner (Elektro, Brandschutz, TGA), SHK- und Elektro-Handwerk, Bauträger und Immobilienverwaltungen, Kommunen und Baubehörden und an Sachverständige.
Cover des Sonderheftes Vorbeugender Brandschutz 01/2020, HUSS-Medien GmbH







