Wohnungsbau Ludwigsburg hält an niedrigen Mieten fest

Wohnungen der Wohnungsbau Ludwigsburg (WBL) bleiben für Menschen und vor allem Familien mit geringem Einkommen erschwinglich. Bei 300 von 600 Sozialwohnungen in der Hand des baden-württembergischen Wohnungsunternehmen fallen in den nächsten aus der Zweckbindung. Während private Eigentümer dann die deutlich höhere Marktmiete verlangen, wird die WBL an den bisherigen Mieten festhalten.

Sozialwohnungen - Nicht überall bleibt die Miete niedrig nach Wegfall der Zweckbindung. FOTO: M.EISINGER
Sozialwohnungen - Nicht überall bleibt die Miete niedrig nach Wegfall der Zweckbindung. FOTO: M.EISINGER

Freuen dürfen sich betroffene Mieterinnen und Mieter der WBL-Wohnungen in der Stadtmitte, in Grünbühl-Sonnenberg und Neckarweihingen, in der Oststadt,
in Poppenweiler und Pflugfelden sowie der Weststadt. Die WBL erfüllt damit nicht nur Ihren Auftrag der Daseinsvorsorge, sondern unterstützt gleichzeitig die Stadt Ludwigsburg bei der Sicherstellung bezahlbaren Wohnraums.

Darüber hinaus liegen auch die weiteren 1.700 Mietwohnungen der WBL, unter Verzicht auf die eigene Rendite, deutlich unterhalb der derzeitigen Mietpreise. Im Gesamt-Durchschnitt liegen die Mieten trotz Neubauten und energetisch
modernisierten Häusern bei 6,69 Euro pro qm. Bei den preisreduzierten Wohnungen liegt die Kaltmiete sogar nur bei 5,82 Euro pro qm. Zum Vergleich: die durchschnittliche
Miete beträgt in Ludwigsburg derzeit 8,36 Euro pro qm.

Für Erwerbshaushalte mit geringem Einkommen hat die WBL das eigenfinanzierte „Fair-Wohnen-Modell" entwickelt. Hier staffelt sich die Miete nach der Höhe des Haushaltseinkommens (Subjektförderung). In der untersten Stufe reduziert sich die Miete bei einer Neubauwohnung um bis zu zwei Euro pro qm. Bereits 40 Wohnungen werden nach diesem Modell vermietet. Am Beispiel eines Neubauprojekts am
Sonnenberg bedeutet dies, dass eine solche Wohnung im günstigsten Fall nur 7,50 Euro pro qm Kaltmiete kostet.

Mit den Soziallwohnungen, den freiwillig preisgedämpften Wohnungen und dem Fair-Wohnen-Modell wirkt das kommunale Wohnungsunternehmen preisdämpfend auf dem angespannten Wohnungsmarkt. Und trotzdem gilt: „Wir brauchen
dringend weitere preisgedämpfte Wohnungen“ meinen die beiden Geschäftsführer Andreas Veit und Konrad Seigfried, denn „viele Menschen suchen händeringend nach bezahlbaren Mietwohnraum.“

Führt der Mieter fällige Schönheitsreparaturen, einen Rückbau oder Instandsetzung von Beschädigungen nicht aus, obwohl er hierzu gesetzlich oder vertraglich wirksam verpflichtet wurde, ist es gerade im beendeten Mietverhältnis einfacher, die erforderlichen Arbeiten...
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