Zehn-Punkte-Plan der Wohnungswirtschaft zur Rettung von Schrumpfungsregionen
Die Debatten über Wohnungspolitik drehen sich aktuell fast ausschließlich um Wohnungsmangel und Mietspreisbegrenzungen in Ballungszentren. Vergessen würden dabei allzu oft die ländlichen Regionen. Sie eien die Verlierer der aktuell starken Wanderungsbewegungen innerhalb Deutschlands, so der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen.
Mit einem Zehn-Punkte-Plan legt der Verband der Politik Maßnahmen vor, mit denen die Lebensqualität kleinerer Städte im ländlichen Raum geischert werden könnten:
Zehn-Punkte-Plan zur Attraktivitätssteigerung von Abwanderungsregionen:
- Politische Agenda stärker auf Förderung gleichwertiger Lebensbedingungen ausrichten
- Preiswerten Wohnraum als Standortvorteil in außerstädtischen Regionen erkennen
- Städtebau- und Regionalförderung stärker auf Abwanderungsregionen konzentrieren
- Örtliche Infrastrukturen, wie Einzelhandel, Bildungs- und kulturelle Angebote erhalten
- Erreichbarkeit durch Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs verbessern
- Breitbandausbau in schrumpfenden Regionen vorantreiben
- Öffentlichen Raum durch bauliche Maßnahmen aufwerten
- Bau von Mitarbeiter-Wohnungen als Standortfaktor für qualifizierte Arbeitskräfte
- Urbanität und Lebendigkeit kleinerer Städte durch Veranstaltungen etc. anstoßen
- Nachbarschafts- und ehrenamtliches Engagement lokaler Akteure fördern
► Artikel "Zukunft der Provinz: Wohnungsunternehmen gestalten das Schrumpfen" in der Zeitschrift IVV immobilien vermieten & verwalten, Ausgabe 09/2015.
► Wohnungsknappheit und alternde Bevölkerung










