Auch die Anschaffung einer Hybridheizung wird bezuschusst

Am 16. September ist der "Internationale Tag für den Schutz der Ozonschicht". An diesem Tag erinnern Die Vereinten Nationen an das Verbot des ozonschädlichen Stoffes FCKW.  Für die Eindämmung des Treibhausgases CO2 ist eine solche Lösung bislang nicht in Sicht. Doch im Heizungskeller verbirgt sich oft ein enormes Einsparpotential. Die Bunderegierung schaffte im August neue Anreize zur Heizungsoptimierung. Auch die Anschaffung einer Hybridheizung wird bezuschusst.

Das Bundeswirtschaftsministerium fördert den Kauf neuer Pumpen mit fast 2 Milliarden Euro. FOTO: Intelligent heizen/VdZ
Das Bundeswirtschaftsministerium fördert den Kauf neuer Pumpen mit fast 2 Milliarden Euro. FOTO: Intelligent heizen/VdZ

Für den Austausch von ineffizient arbeitenden Heizungspumpen und die optimale Abstimmung der verschiedenen Komponenten eines Heizsystems erstattet der Staat 30 Prozent der Austauschkosten. Ziel ist, dass auf diese Weise bis 2020 bis zu 1,8 Millionen Tonnen CO2 weniger in die Atmosphäre gelangen.

Die Hybridheizung-Technologie kombiniert einen Gas- oder Ölheizkessel mit erneuerbaren Energien - zum Beispiel Solarthermie und/oder einer Wärmepumpe. Die aus der Umwelt gewonnene Wärme wird von der Hybridheizung gespeichert und erst dann abgegeben, wenn sie gebraucht wird. Eine Solarthermieanlage deckt so aus eigener Kraft jährlich zwischen 50 und 60 Prozent des Warmwasserbedarfes eines Haushalts, im Sommer sogar bis zu 100 Prozent. Erst wenn die Temperatur im Speicher unter ein bestimmtes Niveau sinkt, aktiviert sich der Gas- oder Öl-Heizkessel.

Doch das sind nur ein paar der Möglichkeiten, mit denen Hausbesitzer und Vermieter dafür sorgen können, den CO2-Ausstoß weiter zu verringern.

Weitere Infos zu den Förderprogrammen für erneuerbare Energien und allen wichtigen Heizungssystemen bietet das Portal www.intelligent-heizen.info.

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► Themenschwerpunkt der IVV September-Ausgabe: Wirtschaftliches Heizen
mit folgenden Fachartikeln:
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Struktur der Heizungsanlagen in Deutschland 2016
Die GWW Wiesbaden zieht eine schlechte Bilanz für Passivhäuser
Heft 09/2016 ist am 5. September herausgekommen.

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