Karmeliten Brauerei baut energieeffizient um

Im bayrischen Straubing wird zurzeit die mittelständische Karmeliten Brauerei energieautark umgebaut. Das Projket soll in 2018 umgesetzt sein und ein erhebliches Energiesparpotenzial besitzen.

 

Die Karmeliten Brauerei in Straubing braut kühles Bier mithilfe von Sonnenenergie. OTO: Karmeliten Brauerei Straubing
Die Karmeliten Brauerei in Straubing braut kühles Bier mithilfe von Sonnenenergie. OTO: Karmeliten Brauerei Straubing

Die Ziele der energieautarken Brauerei sind: Reduzierung des Einsatzes von Primärenergie, Nutzung natürlicher Energiequellen, Sonnenenergie mittels Solarthermie, wenn möglich vollständiger Verzicht auf Primärenergie aus nicht erneuerbaren Energien, Verwertung aller im Betrieb anfallenden Reststoffe als Wertstoffe, i.S. im Abwasser enthaltene organische Bestandteile, Gewinnung von Energie aus Abwasser, Wandlung von Wärme in Kälte, Nutzung von Naturkälte und Abbau von Lastspitzen.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Konzept und den Meilensteinen der Bauphasen.

Die Brauerei möchte mit dem in dieser Branche einzigartigen Projekt einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des globalen CO2-Ausstoßes leisten.

Die Partner errechneten eine Verringerung des CO2-Ausstoßes um etwa 280 Tonnen.  Bildlich formuliert würde die kleine Brauerei mit 31 Mitarbeitern im niederbayerischen Straubing dann jährlich 22.400 Buchen schützen. Dank unserer Unterstützer in der Zulieferbranche, aber auch der Politik, schaffen wir Fakten, während an den runden Tischen der Klimakonferenzen immer noch diskutiert und um Grenzen gefeilscht wird", erklärt

Christoph Kämpf, Geschäftsführer der Karmeliten Brauerei, rechtfertigte seine Triebkraft hinter dem Projekt mit den Worten: "Wir schaffen Fakten, während an den runden Tischen der Klimakonferenzen immer noch diskutiert und um Grenzen gefeilscht wird."

Die weiteren Schritte in den Jahren 2017 und 2018:

  • Abwassertrennung und weitere energetische Nutzung
  • Installation Energiespeicher
  • Solarthermieanlage

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