BBU-ZukunftsAward2017: Erfolg durch Kooperation mit sozialen Initiativen in den Wohnquartieren
Dieses Engagement von Genossenschaften und Wohnungsbaugesellschaften zeichnet der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) mit seinem „ZukunftsAward 2017 aus. Unter dem Titel „Erfolgsfaktor Kooperation“ werden am 7. März die Preise in der Kategorie „Gesellschaften“ vergeben.
1. Platz: STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH
BeVoice – Deine Stimme für die Musik
In ihrem erstplatzierten Beitrag präsentiert die Berliner Wohnungsbaugesellschaft STADT UND LAND das ambitionierte Tanztheater-Projekt „BeVoice“, das mit einer jährlich wechselnden Neuköllner Schule umgesetzt wird. Die Kooperation bezieht mehrere Partner mit ein: Bezirksamt Neukölln, die Musikschule Neukölln, der Verein „Goldener Faden e.V.“ und die städtische Wohnungsbaugesellschaft als Hauptpartner ermöglichen, dass die Schüler unter professioneller Anleitung des niederländischen Tanzpädagogen René Broeders innerhalb der kurzen Zeit einer Woche ein komplettes und eigens für diesen Zweck komponiertes und arrangiertes Musiktheaterstück auf die Bühne bringen können.
2. Platz: Rheinsberger Wohnungsgesellschaft mbH
„Ackern, Ernten, Essen – die essbare Schule“
Bei diesem mit dem zweiten Preis prämierten Projekt handelt es sich um die Aktivierung einer Fläche in einem Gebiet mit städtebaulichem Entwicklungsbedarf, das in Kooperation mit dem Verein „solanum e.V.“ und der benachbarten Grundschule zu einem gemeinsam bestellten Gemüsefeld umgewandelt wurde. Anbau, Ernte, Verarbeitung und Vermarktung des Gemüses der „essbaren Wiese“ übernehmen die Kinder, mit Unterstützung von Nachbarn, selbst. Zudem wurde auf einer weiteren Freifläche mit ersten „Baumpatenschaften“ von jungen Bewohnern eine „Obstwiese“ geschaffen. Bewusst wurde bei diesem Projekt eine natürliche Nutzung (Obst- und Gemüseanpflanzungen) mit sportlichen Aktivitäten (Sport- und Geschicklichkeitsgeräte) kombiniert.
3. Platz: GESOBAU AG
„Himmel und Erde“: Flüchtlinge bauen einen Niedrig- und Hochseilgarten
Mit dem dritten Preis ausgezeichnet wird die GESOBAU AG für ein Integrations-Projekt, bei dem das Gartengelände eines Familienzentrums im Märkischen Viertel aufwändig als Seilgarten gestaltet wurde. Ein 20-köpfiges Team von geflüchteten Menschen aus Gemeinschaftsunterkünften in der Nachbarschaft errichtete unter professioneller Anleitung lokaler Firmen den Spielplatz. Für das Projekt zur aktiven Quartiersentwicklung hat die GESOBAU diverse Kooperationspartner aktiviert, u.a. den Bezirk Reinickendorf, die Diakonie, die Firma Berliner Seilfabrik GmbH, das Netzwerk „Willkommen in Reinickendorf“ sowie das FACE Familienzentrum.











