Landeseigene Wohnungsbaugesellschaft "entreisst" Fondsgesellschaften zwei Wohnböcke
Die bisherigen Eigentümer sind zwei Kölner Fondsgesellschaften.
Schneller und wirtschaftlicher Übergang
Der Senator für Finanzen Dr. Matthias Kollatz sagte: „Der Kauf ist im Sinne des Landes Berlin und im Interesse der Mieterinnen und Mieter. Das Land Berlin hatte als mögliche Alternative die Ausübung eines vertraglichen Vorkaufsrechts. Der Vertragsabschluss der Gewobag sichert einen schnellen und wirtschaftlichen Übergang.“
Die in sich geschlossene Wohnanlage besteht aus zwei Wohnblöcken (Friedrichstr. 226 und Friedrichstr. 225) mit insgesamt 517 Wohnungen und 19 Gewerbeeinheiten. Im Jahr 2015 ist die gesamte Anlage unter Denkmalschutz gestellt worden, der Architekt war Werner Düttmann. Die Gewobag wird mit diesem Erwerb ihren Bestand im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg auf knapp 6.000 Wohnungen erweitern.
Sowohl die Gewobag als auch der Regierende Bürgermeister von Berlin freuten sich über diesen Coup.











