Erste Hilfe durch Förderprogramme

Der Hochwasser-Hilfsfonds der Bundesregierung wird € 8 Milliarden betragen, gemeinsam mit den Ländern sollen damit Soforthilfen in Form von Zuschüssen bereitgestellt werden.

Magdeburg und Umgebung waren vom letzten Hochwasser besonders betroffen. Foto: luise/pixelio.de
Magdeburg und Umgebung waren vom letzten Hochwasser besonders betroffen. Foto: luise/pixelio.de

Damit werden von Bund und Ländern Förderprogramme auf den Weg gebracht, die sowohl für hochwassergeschädigte Haushalte, private Hauseigentümer und Vermieter als auch für Unternehmen Hilfe bringen sollen. 

Aber auch regionale Energieversorger und Unternehmen, u.a. der Heizungsbranche, wollen betroffenen Hauseigentümern helfen. Da das Trocknen der feuchten Wände, Decken usw. mit zusätzlichem Energieverbrauch einhergeht, geben die Energieversorger unter bestimmten Voraussetzungen beispielsweise Rabatte auf die Jahresabrechnung.

Dort wo die Heizungsanlagen repariert oder sogar erneuert werden müssen, unterstüzten viele Heizungshersteller durch Sonderaktionen bei denen es Zuschüsse von € 250,- bis zu € 750,- für einen neuen Heizkessel gibt.

Bei Ersatzteilen wie ein neuer Brenner oder eine neue Heizungsregelung werden teilweise bis zu 10 Prozen und mehr Rabatt gewährt.

Über die kostenlose Fördermittelauskunft kann man sich als Geschädigter informieren und finanzielle Unterstützung in Form von Fördergeldern sichern.

Im febis-Fördermittelservice der Webseite kann man tatkräftige Unterstützung von unabhängigen Fachleuten erhalten, da die Auswahl und Beantragung von Fördergeldern oft nicht einfach ist.

Ingenieure, Architekten und Energieberater recherchieren die bestmögliche Förderung für etwa eine geplante Heizungserneuerung individuell, optimieren das Angebot auf Förderfähigkeit und kümmern sich um die Antragsformulare. (Quelle: febis)

Foto: luise/pixelio.de

Printer Friendly, PDF & Email
5.1.2024
Sanierung nie ohne Energieberater
Das neue Gebäudeenergiegesetz besiegelt das Ende von Öl- und Gasheizungen bis 2045 und sorgte lange vor der Verabschiedung für Aufruhr und hitzige Debatten. Und die Wärmedämmung? Nach den aktuellen...
15.1.2025
Ein Wohnhaus, das mit Erdgas betrieben wird, zu verkaufen oder zu vermieten wird immer schwieriger. Hausbesitzer, die vermieten möchten, könnten über den Einbau einer Alternative nachdenken: Fernwärme...
6.2.2024
Gebäudeenergiegesetz ist seit 1. Januar in Kraft
Wohnhäuser, die jetzt in Neubaugebieten entstehen, müssen mit Heizungstechnik ausgestattet werden, die zu mindestens 65 Prozent regenerative Energie nutzen. So schreibt es das Gebäudeenergiegesetz...
26.2.2024
Energiekosten
Die Wohnungswirtschaft weist darauf hin, dass Mieter:innen eine Kostenübernahme beim Jobcenter beantragen könnten, wenn die Nachforderungen der Energieversorger das finanzielle Limit überschreiten...
24.10.2023
Energetische Sanierung
Alte Fenster lassen bis zu fünfmal so viel Wärme nach draußen wie moderne Wärmeschutzfenster. Die Folge sind zu hohe Heizkosten und ein verminderter Wohnkomfort. Ist das der Fall, sollten...
4.5.2026
GEG-Novelle wird konkreter
In die geplante Novellierung des Gebäudeenergiegesetz (GEG), das künftig Gebäudmodernisierungsgesetz (GModG) heißen soll und als sogenanntes Heizungsgesetz bekannt wurde, ist nun Bewegung gekommen...