Großstadt-Mieten scheinen weniger schnell zu steigen
Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Angebotspreisindex IMX von immobilienScout24. Seit dem Ende des ersten Quartals schwächt sich der Anstieg der Angebotsmieten in vielen deutschen Metropolen leicht ab. So sind in Hamburg und Köln die Angebotsmieten seit April nur um 0,7 bzw. 0,4 Prozentpunkte gestiegen. Im selben Zeitraum sind in Frankfurt die Angebotsmieten auf demselben Niveau verharrt und in München um 0,1 Prozentpunkte gesunken. Lediglich in Berlin haben die Angebotsmieten um einen ganzen Prozentpunkt zugelegt.
Diese Einschätzung deckt sich in etwa mit der zwei Tage alten Analyse des Immobilienverbandes IVD, der für den Berliner Mietwohnungsmarkt von einer Abflachung der Teuerungskurve in den letzten zwölf Monaten ausgeht. Bei Neuvertragsabschlüssen sind die Mieten laut IVD-Marktmietspiegel in Standardlagen im vergangenen Jahr von 6,70 Euro auf 6,90 Euro pro Quadratmeter gestiegen, ein Wachstum von weniger als 3 Prozent. In Vorzugslagen sind die Mieten um 2,4 Prozent von 8,20 Euro auf 8,40 Euro gestiegen. Zum Vergleich: Im vorvergangenen Jahr stiegen die Mieten in Standardlagen von 6,20 Euro auf 6,70 Euro und von 7,60 Euro auf 8,20 Euro in Vorzugslagen.










