Dies ist das Ergebnis des Marktmonitor Immobilien 2013, einer Studie, die Professor Dr. Stefan Kippes von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) vorlegt.
In den Jahren nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima und der politisch eingeleiteten Energiewende stand das Thema Energieeffizienz ganz oben auf der Prioritätenliste der Immobilienvermarkter.
Wer gut gedämmte und energiesanierte Objekte im Angebot hatte, tat sich mit Verkauf und Vermietung deutlich leichter. Energieeffizienz wurde beim Thema Wohnen zum Wettbewerbsfaktor.
Dieser Trend hat sich, dies zeigt die Studie, im laufenden Jahr gedreht. Trotz steigender Strompreise legen Interessenten vor allem von Mietwohnungen weniger Wert auf stromsparende Gebäudequalität. Beim Strompreis zählt derzeit nur der politische Weg, wie sich die Preisentwicklung bremsen lässt.
Das Angebot an Wohnraum ist knapp, die Nachfrage ist hoch. Die Besitzer haben wenig Mühe, auch „energiefressende“ Objekte auf einem engen Markt unterzubringen.
Die gesamte Studie kann hier kostenlos heruntergeladen werden.
Foto: Thorben Wengert/pixelio.de










