Ernst-May-Preis 2014
Studenten der Fachgruppe „Entwerfen und Siedlungsentwicklung“ unter Leitung von Prof. Andreas Garkisch hatten sich in diesem Jahr mit einem städtebaulichen Entwurf für einen Frankfurter Stadtteil beschäftigt.
Für ein Teilgebiet Oberrads wurde eine städtebauliche räumliche Antwort gesucht, die es erlaubt, dem Thema Heimat neu zu begegnen, den Standort Oberrad als „Vorgarten Frankfurts“ neu zu denken und zu entwickeln sowie zusätzlichen Wohnraum zu schaffen.
„Der Ernst-May-Preis liefert Denkanstöße, keine politischen Absichtserklärungen und schon gar keine konkreten Planungsaufträge für Oberrad“, betont der Geschäftsführer der Nassauischen Heimstätte Prof. Dr. Joachim Pös angesichts der zurzeit intensiv
geführten wohnungspolitischen Debatte in Frankfurt.
Der Förderpreis wird in Erinnerung an Ernst May (1886–1970) ausgeschrieben, Architekt und Honorarprofessor der TU Darmstadt, der von 1925 bis 1930 das „Neue Frankfurt” prägte, in dieser Zeit stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Nassauischen Heimstätte war und nach seiner späten Rückkehr aus der Emigration mit der Ehrendoktorwürde der TUD ausgezeichnet wurde.
In diesem Jahr hatten sich 15 Teams mit insgesamt 22 Studenten am Wettbewerb beteiligt. Fünf Teams wurden mit einem Preis beziehungsweise mit einer Anerkennung ausgezeichnet. Die ausgezeichneten Wettbewerbsbeiträge werden auch in diesem Jahr in einer vom Fachbereich Architektur erstellten und von der Unternehmensgruppe finanzierten Broschüre vorgestellt.
Preisträgerinnen 2014:
Je 1.400,- Euro Preisgeld erhalten
1. Annika Schröck für den Entwurf „natURban“
2. Lena Packert und Etienne Mattern für den Entwurf „Hinter den Kulissen“
3. Lydia Sartor und Gregor Oyen für den Entwurf „Oberrad“
Anerkennungen 2014:
Je 400,- Euro erhalten als Anerkennung
1. Martynas Kubilius und Tobias Schafroth für den Entwurf „Oberrad und
Kaiserlei“
2. Malte Ruths für den Entwurf „Oberräder Gartenzwerge“











