Konzeptausschreibung in Hamburg

altoba schafft Wohnungen für Ein-Eltern-Haushalte

12.07.2018

Die Altonaer Spar- und Bauverein eG (kurz: altoba) und die Otto Wulff Projektentwicklung GmbH planen den Bau von 65 Wohneinheiten in Hamburg-Othmarschen.

Ein Kartenausschnitt des Gebietes Hamburg-Othmarschen
Bebauungsplanverfahren Othmarschen 42 (Stegelweg), Hamburg. BILD: Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Hamburg

Nachbarschaftli­che Netzwerke sollen entstehen

Die Wohnungsbaugenossenschaft altoba errichtet 25 frei finanzierte und 10 öffent­lich geförderte Wohnungen. In 5 dieser Wohnungen werden Frauen aus Frau­enhäusern mit ihren Kindern ein neues Zuhause finden.

Die anderen 5 öffentlich geförderten Wohnungen entstehen in Kooperation mit der alsterdorf assistenz west gGmbH und werden Ein-Eltern-Haushalten zur Verfügung gestellt, die Unterstützungsbedarf bei der Erziehung haben. Die offen gestalteten Angebote des sozialen Trägers alsterdorf assistenz west sollen alle Bewoh­nergruppen im neuen Quartier ansprechen, um das Entstehen nachbarschaftli­cher Netzwerke zu fördern.

Auf der Fläche des heutigen Sportplatzes wird Otto Wulff 9 Eigentumswohnungen und 21 Eigentums-Reihenhäu­ser bauen.

Begrünung des Quartiers

Anbieter des anhand gegebenen Grundstücks ist die Freie und Hansestadt Hamburg. Der Entwurf des Architekturbüros Huke-Schubert Berge Architekten PartG mbB setzt auf Begrünung des Quartiers und vor allem auf den Erhalt der wertvollen Hecken und der gewach­senen alten Baumbestände um den heutigen Sportplatz. Das Grundstück ist Teil des Bebauungsplanverfahrens Othmarschen 42.

Die Entwicklung dieses Gebietes nahe der Grenze zu Ottensen ist in zwei Bauabschnitten geplant. Beim ers­ten Bauabschnitt handelt es sich um die Fläche des Sport­platzes Othmarscher Kirchenweg, der nach Fertigstellung des Sportparks Baurstraße aufge­geben und an diesen verlagert wird. Auf diesem Grundstück sind zusätzlich zur bereits anhand gegebenen Fläche 25 Wohnein­heiten für Baugemeinschaften geplant. Diese Fläche wurde durch die Agentur für Bauge­meinschaften ausgeschrieben. Für den Bauabschnitt in seiner Gesamtheit gilt der „Hambur­ger Drittelmix“ von geförderten und frei finanzierten Wohnungen sowie Eigentumswohnun­gen.

Der Beginn der Bauarbeiten ist nicht vor dem Frühjahr 2020 geplant.

Suchbegriffe: HamburgNachbarschaftaltobageförderte Mietwohnungen

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