Bauunternehmer sind offen für die Beschäftigung von Flüchtlingen
Der Beschäftigungsaufbau erfolge aktuell zu einem überwiegenden Teil über die Integration arbeitsloser Baufacharbeiter sowie über die zunehmende Beschäftigung von Personen aus dem europäischen Ausland, teilte der Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie mit . So sei die Zahl der arbeitslosen Baufacharbeiter 2016 binnen Jahresfrist um 5.000 auf nur mehr 27.700 gesunken. Die Zahl der ausländischen Beschäftigten sei um 15.000 auf 109.000 Personen gestiegen, deren Anteil an den gesamten Beschäftigten liege mittlerweile bei 14 %.
Bauunternehmer befürchten Fachkräftemangel
Trotz verstärkter Ausbildung und Zuwanderung - langfristig drohe aber schon aufgrund des demographischen Wandels eine Fachkräftelücke. Schon jetzt befürchten 74 % der Bauunternehmer eine Beeinträchtigung ihrer wirtschaftlichen Entwicklung aufgrund des Arbeitskräftemangels", berichtete Hübner.
Die Branche müsse deshalb verstärkt auf eine Offensive zur Produktivitätssteigerung setzen. Die Digitalisierung aller Planungs- und Bauprozesse berge große Innovations- und damit auch Rationalisierungspotentiale. Ohne politische Rückendeckung sei der Prozess aber nur schwer umzusetzen. Hübner begrüßt es deshalb, dass das BMVI die Anstöße der Reformkommission "Bau von Großprojekten" zum verstärkten Einsatz von Building Information Modeling (BIM) aufgegriffen hat. Hübner appelliert an die Politik, diese positive Entwicklung in der nächsten Legislaturperiode konsequent fortzusetzen. Insbesondere die Entwicklung einheitlicher Standards, Normen und Schnittstellen sei unerlässlich.
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www.bauindustrie.de











