Wohnungsgenossenschaft „Lipsia“ eG

Bis zu 15 Bewerber auf eine Ausbildungsstelle

Über einen Mangel an Bewerbern für die Ausbildungsplätze kann sich die Wohnungsgenossenschaft Lipsia eG nicht beklagen. 1995 startete die Leipziger Großvermieterin mit der Ausbildung von Lehrlingen und Studenten. Seither erhielten insgesamt 35 junge Menschen einen Lehrvertrag und absolvierten hier erfolgreich ihre Ausbildung.

Frisch gebackene Immobilienkauffrau Leonie Höldtke: „Ich wollte einen Beruf ergreifen, in dem ich Kontakt zu vielen unterschiedlichen Menschen habe und der mich jeden Tag vor neue Herausforderungen stellt.“ Foto: Anita Volkamer/Martin Schäfer
Frisch gebackene Immobilienkauffrau Leonie Höldtke: „Ich wollte einen Beruf ergreifen, in dem ich Kontakt zu vielen unterschiedlichen Menschen habe und der mich jeden Tag vor neue Herausforderungen stellt.“ Foto: Anita Volkamer/Martin Schäfer

Zu denjenigen, die erst kürzlich ihre Lehrzeit bei der Lipsia beendet haben, gehört Leonie Höldtke. Nach erfolgreichem Abschluss ihrer dreijährigen Ausbildung zur Immobilienkauffrau verstärkt sie seit 1. Oktober 2023 das Vermietungsteam der Genossenschaft. Für die 23-Jährige, die aus der Nähe von Bitterfeld stammt, sei damit der Traum von einer abwechslungsreichen und zugleich anspruchsvollen Tätigkeit in Erfüllung gegangen: „Ich wollte einen Beruf ergreifen, in dem ich Kontakt zu vielen unterschiedlichen Menschen habe und der mich jeden Tag vor neue Herausforderungen stellt.“ Dies sei bei der Lipsia möglich. „Schon beim Vorstellungsgespräch hatte ich ein gutes Gefühl und habe mich deshalb vom ersten Tag an wohl gefühlt“, resümiert Leonie Höldtke, die gern langfristig bei der Lipsia Fuß fassen möchte.

Durchschnittlich gehen bei der Genossenschaft zehn bis 15 Bewerbungen pro angebotenem Ausbildungsplatz ein. „Das zeigt unsere Attraktivität als potenzieller Arbeitgeber“, stellt Annett Schiele Finanzvorständin der Lipsia, fest. „Auch deshalb sind wir in der Lage, frei gewordene Ausbildungsplätze schnell wieder neu zu besetzen.“ Jedem, der seine Ausbildung bei der Lipsia erfolgreich absolviert habe, sei eine befristete Übernahme in ein Beschäftigungsverhältnis garantiert.

Ausbildungsquote liegt über dem Bundesdurchschnitt

Angesichts zunehmender Fachkräfteknappheit bei gleichzeitig wachsenden Herausforderungen setze die Wohnungsgenossenschaft „Lipsia“ eG konsequent auf die Ausbildung des eigenen Nachwuchses. Zurzeit erhielten drei Auszubildende und zwei Studenten das nötige Rüstzeug für ihren Start ins Berufsleben. Die Ausbildungsquote – der Anteil der Auszubildenden an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Unternehmen – betrage bei der Lipsia aktuell 6,94. Sie liege damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 4,7 (Quelle: Datenreport Berufsausbildungsbericht 2021).

Ausbildung auch in technischen und handwerklichen Berufen

Einen wichtigen Pfeiler im Bereich Ausbildung stelle auch die Lipsia Bau und Sanierung GmbH (LBS) dar. Mit der genossenschaftseigenen Handwerksfirma haben zwei weitere Auszubildende ihren Lehrvertrag abgeschlossen und lernen hier das Einmaleins des Sanierens, Modernisierens und Renovierens der Wohnungsbestände der Lipsia. Neu im 47-köpfigen Team der LBS sind seit dem Vorjahr ein angehender Elektroniker, Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik, sowie seit August 2023 eine junge Frau, die hier den Malerberuf erlernt. Seit Beginn des vergangenen Lehrjahres setzt die LBS mit einer Ausbildungsoffensive verstärkt auf die eigene Nachwuchsförderung. „Speziell im Handwerk herrscht großer Fachkräftebedarf“, bestätigt die Vorständin Wohnungswirtschaft, Nelly Keding. „Deshalb haben wir gerade auf diesem Sektor unser Lehrangebot ausgeweitet. Ziel ist es, die in unserer Genossenschaft anstehenden handwerklichen Arbeiten mit eigenen, motivierten und gut ausgebildeten Mitarbeitern auszuführen und damit auch in Zukunft attraktiven und bezahlbaren Wohnraum für unsere Mitglieder zu schaffen.“ Dazu suche die LBS aktuell vorrangig Maler, Sanitärinstallateure und Elektriker. Für die zukünftigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Genossenschaft gibt es dauerhaft Arbeit, denn die Lipsa bewirtschaftet mehr als 9.000 Wohnungen.  (Red.)

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