Bundesbauministerium fördert kleine modulare Wohneinheiten für Studierende und Auszubildende

Das 120 Millionen Euro umfassende Förderprogramm soll nachhaltige und bezahlbare Wohnprojekte fördern. Damit reagiert Bauministerin Hendricks auf die einerseits große Nachfrage in diesem Segment, aber auch auf die Zurückhaltung vieler Investoren für die Klientel zu investieren.

Auch auf kleinstem Raum lässt es sich gut leben. FOTO: PIXABAY/M.GAIDA
Auch auf kleinstem Raum lässt es sich gut leben. FOTO: PIXABAY/M.GAIDA

Geschaffen werden sollen Kleinstwohnungen, die ein angemessenes Leben und Studieren in Innerstädten möglich machen. Die Warmmiete soll auf 260 Euro gedeckelt werden, in Städten mit sehr angespannter Wohnsituation auf maximal 280 Euro. Mit den Vorgaben der Förderrichtlinie sollen nachhaltige und innovative Wohnbauprojekte für Studierende und Auszubildende gefördert werden, die zu einem späteren Zeitpunkt zum Beispiel in altersgerechte Wohnungen umgewidmet werden können. Die Umsetzung wird wissenschaftlich begleitet, um Erkenntnisse für ähnliche Vorhaben in der Zukunft zu gewinnen.

Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks: „Deutschland braucht Wohnungen, die bei hoher architektonischer und wohnlicher Qualität flexibel nutzbar sind und deren Warmmiete auch mit geringen Einkommen bezahlt werden kann. Wir denken dabei langfristig. Wir brauchen jetzt viele kleinere Wohneinheiten für junge Leute in der Ausbildungsphase, in 10 Jahren brauchen wir wahrscheinlich mehr Wohnungen für Senioren. In unserem neuen Förderprogramm kombinieren wir beides: Wir fördern innovative Wohnraumkonzepte, die schnell gebaut werden können und nachhaltig sind. Die Wohnungen sollen für zukünftige Nutzungen flexibel bleiben: Deshalb auch der Name Variowohnungen.“

Anträge können ab 5. November 2015 bis zum 30. Juni 2016 direkt bei der Bewilligungsbehörde, dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), eingereicht werden.

Der Förderzeitraum läuft vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2018.

Weiterführende Links:
www.forschungsinitiative.de

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