Mehr Raum für Bildung und Forschung

EBZ weiht Neubau in Bochum feierlich ein

Das EBZ in Bochum wächst und hat 10,5 Millionen Euro in einen Neubau investiert, der während des Sommerfestes feierlich eröffnet wurde. Die Haustechnik des Gebäudes wird digital gesteuert und dient zukünftig als Forschungslabor in Sachen Gebäudeenergieeffizienz.

Sybolischer Akt zur feierlichen Eröffnungen. Foto:EBZ
Sybolischer Akt zur feierlichen Eröffnungen. Foto:EBZ

Das EBZ Europäische Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft ist in den vergangenen elf Jahren von 50 auf 300 Mitarbeiter angewachsen. Die Lehrkräfte der Berufsschule, Verwaltungsmitarbeiter, Dozenten der Hochschule und Wissenschaftler der wohnungswirtschaftlichen Forschungsstelle waren auf Gebäude verstreut, die nicht Teil des EBZ-Campus sind. Das machte den Bau eines zusätzlichen Gebäudes notwendig. Das jetzt eröffnete, 8.000 Quadratmeter große Gebäude bietet nach anderthalb Jahren Bauzeit 80 Mitarbeitern Büroarbeitsplätze; außerdem gibt es einen Plenarsaal, Besprechungs- und Veranstaltungsräume.

Da sich das EBZ als Think Tank und Innovationstreiber der Wohnungswirtschaft versteht, lag es nahe, das Gebäude mit digitaler Analyse- und Steuerungstechnik auszurüsten und aus dem „Heizungskeller“ ein Reallabor zu machen.

Forschungsergebnisse aus dem Heizungskeller

Das Thema Innovationsfreude griff EBZ-Vorstand Klaus Leuchtmann in seiner Ansprache zur Eröffnung auf. „Im Gebäudebereich ist das Optimierungspotenzial durch den Einsatz von Software bisher kaum erschlossen. Wir sind davon überzeugt, dass die Informationstechnik zukünftig die Betriebsführung von Gebäuden auf eine völlig neue Grundlage stellen wird. Wir haben uns daher entschlossen, diese Potenziale zu erforschen und den EBZ Neubau zu einer Forschungs- und Lehrplattform zu machen“, erklärte der Vorstandsvorsitzende. Der EBZ Neubau ist mit neuester Anlagentechnologie ausgestattet. Umfangreiche Monitoringfunktionen und Möglichkeiten zur Steuerung der Anlagentechnik wurden implementiert. Das Ineinandergreifen und die Wirkungsgrade werden in einem Projekt erforscht. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch die EBZ Business School unter der Leitung von Prof. Dr. Viktor Grinewitschus. Die Projektsteuerung und die Energielieferung und -erzeugung liegen bei innogy. „Die Erkenntnisse fließen wieder direkt in die Lehre am EBZ ein“, so Klaus Leuchtmann. Er bedankte sich bei den Partnern innogy, Phoenix Contact, Buderus, Wilo, Lemonbeat, Techem und TECE, die dieses Forschungsprojekt ermöglichen.

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