Energielabel nun auch für Heizungsanlagen

05.03.2016

Anders als bei der Waschmaschine oder dem Staubsauger, die beide mit Strom laufen, ist der Vergleich der Energieeffizienz von Heizungsanlagen schwieriger. Sie arbeiten mit unterschiedlichen Energieträgern wie Öl, Strom, Gas oder auch Biomasse. Die Kennzeichnung mit Grün, Gelb oder Rot kann mitunter zur Verwirrung führen.

BILD: GERMAN CONTRACT

Mit den Werten von Klasse A++ (grün) bis Klasse G (rot) lehnt sich die Kennzeichnung an das bekannte EU-Label an. Für Heizgeräte bedeutet das: Je weniger Energie eine Heizung für die Wärmeerzeugung benötigt, desto besser (und damit auch grüner) ist die Einstufung. Die neue Regelung soll für Gas-, Öl- und Stromheizgeräte gelten. Auch Heizungen auf Basis von Wärmepumpen und Kraft-Wärme-Kopplung, Kombinationsheizungen mit integrierter Warmwasseraufbereitung und reine Warmwassergeräte sowie -speicher sind bei der Maßnahme mit eingeschlossen. Dagegen ausgenommen sind Luftheizungen, Solarthermieanlagen und Holzheizungen (Pellets oder Holzscheit). Schon seit September 2015 werden alle neuen Heizungen mit dem Label ausgestattet. So wird nicht nur die Effizienz eines jeden Heizkessels ersichtlich, sondern auch die Vergleichbarkeit der verschiedenen Technologien für den Kunden erleichtert. Gleichzeitig werden Hersteller und Händler darin bestärkt, energieeffizientere Systeme bereitzustellen. Schon jetzt können Schornsteinfeger, Installateure und Energieberater bestehende Geräte auf freiwilliger Basis kennzeichnen. Doch so einfach wie bei Leuchtmitteln oder Haushaltsgeräten stellt sich die Einstufung nicht dar und kann mitunter zur Verwirrung führen. Ein wesentlicher Nachteil: Das Energielabel gibt keinen Aufschluss darüber, ob ein Heizsystem tatsächlich für das entsprechende Gebäude geeignet ist. Es gibt nur den Verbrauch unter Prüfbedingungen wieder.

Beratung hin zu einem individuell zugeschnittenem Wärme-Konzept
Daher muss bei der Entscheidung für eine neue Anlage nicht nur das Energielabel berücksichtigt werden. Heizungsanlagen arbeiten mit unterschiedlichen Energieträgern wie Öl, Strom, Gas oder auch Biomasse. Je nach Energieträger können die Anlagen also ganz unterschiedliche Kosten pro Wärmeeinheit verursachen. Das Energielabel allein könne keine Rückschlüsse über die Verbrauchskosten geben.

Um eine wirtschaftlich und ökologisch lohnenswerte Modernisierung der Heizanlage zu gewährleisten, ist daher ein auf das Gebäude individuell zugeschnittenes Wärme-Konzept notwendig.

Entscheidungshilfe bieten Contracting-Spezialisten, wie zum Beispiel die Firma gc Wärmedienste GmbH und seine Partner aus dem Heizungsfachhandwerk. Die Spezialisten bieten Lösungen mit Voll-Service-Modellen an: german contract plant, installiert und wartet die neue Heizungsanlage, übernimmt sämtliche Reparaturen und bietet zusätzlich einen 24-Stunden-Service für Notfälle an. Die neue Heizungsanlage wird dem Kunden über einen vertraglich fixierten Zeitraum zur Verfügung gestellt, sodass nicht einmal eine Eigeninvestition notwendig ist. Dabei ist der Kunde frei in der Wahl des Brennstoffes und kann damit die energieeffizienteste Lösung zu den besten Konditionen wählen.

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