Es entstehen geförderte Mietwohnungen
Im ersten Bauabschnitt entsteht ein sechsgeschossiges Punkthaus mit öffentlich geförderten Mietwohnungen. Das Gebäude umfasst 7 Ein-, 17 Zwei- und 6 Drei-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen von 45 bis 71 m². Alle Wohnungen bieten Balkone und Terrassen und sind barrierefrei erreichbar. Das Gebäude wird als Freiburger Effizienzhaus 55 mit Wärmerückgewinnung ausgeführt. Für die Architektur zeichnet das Freiburger Büro Möhrle + Reinhardt verantwortlich. Die Wohnanlage erhält ein modernes Unterflursystem zur Abfallentsorgung, das für ein gepflegtes Erscheinungsbild der Wohnanlage sorgt, Gerüche durch entsorgten Abfall verhindert und eine barrierearme Nutzung durch die Bewohner ermöglicht.
113 Wohnungen in zwei Bauabschnitten
Insgesamt wird die FSB in der Belchenstraße in zwei Bauabschnitten 113 neue Miet- und Eigentumswohnungen errichten sowie vier Bestandsgebäude mit 72 Mietwohnungen aus den 1950er Jahren in bewohntem Zustand modernisieren. Im Zuge der Teilmodernisierung werden die Bestandsgebäude um ein weiteres Geschoss aufgestockt und 24 neue Wohnungen gewonnen.
„Es ist wichtig, dass die FSB als kommunale Wohnungsbaugesellschaft neben den Gebieten „Gutleutmatten“ und „Schildacker“ auch in der Belchenstraße aktiv ist und in Neubau und Modernisierung investiert“, sagt Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon. „Dabei stellt das Sanierungsprogramm „Soziale Stadt Haslach-Süd-Ost“ ein wichtiges Instrument dar, das einen Teil der baulichen Maßnahmen mit finanziellen Mitteln des Bundes, des Landes und der Stadt unterstützt.
„Das Projekt „Belchenstraße“ zeigt beispielhaft, wie durch eine geschickte Neuordnung neue Wohnungen errichtet und im Bestand zusätzlicher Wohnraum durch Aufstockung generiert werden kann – und dies ohne zusätzlichen Baulandverbrauch“, so Baubürgermeister Prof. Dr. Martin Haag.
Nahwärmenetz im Contracting
Die Übergabe der Wohnungen des ersten Bauabschnittes ist für Sommer 2018 vorgesehen, die Fertigstellung des zweiten Baufeldes für Ende 2020. Insgesamt investiert die FSB 5,6 Mio. Euro in den Neubau des ersten Gebäudes.
Für die Zulieferung der Energie wird künftig ein Contracting-Konzept sorgen. Gemeinsam mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) realisiert die FSB eine Wärmenahversorgung für das Quartier zwischen Uffhauser Straße, Belchen- und Feldbergstraße. „Durch das Energiekonzept werden pro Jahr rund 1.146 Tonnen CO2 eingespart“, erklärt FSB-Geschäftsführerin Magdalena Szablewska.











