Das landeseigene Hamburger Wohnungsunternehmen SAGA hat 2024 mit 283,5 Millionen Euro nach Steuern ein überplanmäßiges Jahresergebnis erreicht. Trotz der anhaltenden Krise der Bau- und Immobilienwirtschaft hat das Unternehmen nach eigenen Angaben im vergangenen Geschäftsjahr rund 570 Millionen Euro in Neubau, Modernisierung und Bestandspflege sowie in Ankäufe von Grundstücken und Projektentwicklungen investiert und sei damit trotz schwieriger Marktbedingungen unverändert Wachstumsmotor in der Metropolregion Hamburg. Und die Neubauzahlen sollen weiter erhöht werden. Dafür wolle das Unternehmen neben der Nachverdichtung eigener Flächen weiterhin aktiv geeignete Flächen und Projektentwicklungen am Markt ankaufen.
2024 hat es nach Auskunft der SAGA-Geschäftsleitung knapp 800 Baubeginne gegeben, die jährliche Neubauleistung soll nach den Planungen mittelfristig auf durchschnittlich 2.000 Baubeginne hochgefahren werden.
Die SAGA verzeichnet weiterhin Vollvermietung: 2024 lag die Durchschnittsmiete bei 7,46 Euro netto kalt je Quadratmeter und damit um 30 Prozent unter dem Mittelwert des aktuellen Hamburger Mietenspiegels.
Klare Zeichen für Frankfurt (Oder)
Klare Zeichen für mehr Wohnungsbau setzt auch die WohnBau Frankfurt (Oder) in ihrem Jahresbilanz 2024. Die Genossenschaft hat ein Bauprogramm von 13,4 Millionen Euro abgewickelt und dennoch einen Jahresüberschuss von rund sechs Millionen Euro erwirtschaftet.
Auch in den Wohnungsbestand investierte die WohnBau Frankfurt 2024 kräftig: Rund 8,6 Millionen Euro seien in komplexe Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen geflossen – deutlich mehr als im Vorjahr (6,1 Mio. Euro).
Die Vertreterversammlung genehmigte den Jahresabschluss 2024 und entlastete Vorstand und Aufsichtsrat. Das operative Ergebnis: ein Jahresüberschuss von 6.009.367,71 Euro – das zeige Stabilität und wirtschaftliche Stärke. (Red.)
Redaktion (allg.)
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