Mehr Service im Quartier

GEWOBA Bremen will Paketstationen

Paketstationen sind praktisch: Mit ihnen ist das Empfangen und Versenden von Päckchen und Paketen zu jeder Tages- und Nachtzeit möglich. Und die Paketdienste ersparen sich wiederholte Anfahrten, wenn die Kunden nicht zu Hause sind.

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Myflexbox-Chef Lukas Wieser (re.) übergibt die Station an Thomas Grabley, GEWOBA. Bild: Jörg Sarbach/Myflexbox
Myflexbox-Chef Lukas Wieser (re.) übergibt die Station an Thomas Grabley, GEWOBA. Bild: Jörg Sarbach/Myflexbox

Die Bremer GEWOBA Aktiengesellschaft Wohnen und Bauen hat vom österreichischen Unternehmen Myflexbox die ersten fünf Paketstationen aufstellen lassen. Das Unternehmen beruft sich auf Studien, wonach durch die Nutzung von Paketstationen CO2-Emissionen um bis zu 30 Prozent minimiert werden könnten. Denn die Paketunternehmen müssen keine Extratouren für einen weiteren Zustellversuch fahren, wenn Empfänger nicht zu Hause sind. Viele zusätzliche Fahrten und Emissionen könnten somit vermieden werden. Myflexbox biete durch die Bündelung mehrerer Dienstleister in einer Paketstation einen klimafreundlichen Logistikservice, der helfe, den CO2-Ausstoß auf der Letzten Meile, beim Transport zum Empfänger, zu reduzieren. Bis zu 350 Gramm CO2 könnten dadurch pro Paket gegenüber einer Haustürzustellung eingespart werden.

Thomas Grabley, Projektleiter bei der GEWOBA, bestätigt: „Durch die Installation der Paketstationen in unseren Quartieren bieten wir unseren Bewohnern ein zusätzliches Angebot, das zugleich den Klimaschutz unterstützt. Für uns ist das eine gelungene Kombination von Serviceleistung und CO2-Einsparung.“

Redaktion (allg.)

Pixabay/ Mohamed_hassan
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Artikel GEWOBA Bremen will Paketstationen
Seite 8
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