Klimaschutz im Gebäudesektor

Kohlendioxid-Preis bleibt wirkungslos

Nach langem politischem Ringen steht fest, dass der Ausstoß von Kohlendioxid von 2021 an etwas kosten wird. Doch ob die Einführung eines CO2-Preises wirklich den erhofften Schub für den Klimaschutz im Gebäudebereich bedeutet, ist umstritten.
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Die Fridays for Future-Bewegung hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Bundesregierung beim CO2-Preis ein wenig bewegt hat. Für Wohnungsnutzer wird das Heizen teurer, für Immobilieneigentümer ergibt sich kein Handlungszwang. Bild: Animaflora PicsStock/stock.adobe.com
Die Fridays for Future-Bewegung hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Bundesregierung beim CO2-Preis ein wenig bewegt hat. Für Wohnungsnutzer wird das Heizen teurer, für Immobilieneigentümer ergibt sich kein Handlungszwang. Bild: Animaflora PicsStock/stock.adobe.com

Zunächst die Fakten: Gemäß dem im Dezember beschlossenen Klimapaket führt die Bundesrepublik im Jahr 2021 einen Preis für den Ausstoß von CO2 ein. Dieser gilt für die Sektoren Verkehr und Wärme, wodurch auch der Immobilienbereich betroffen ist. Zunächst beträgt dieser Preis 25 Euro pro Tonne CO2, um dann bis 2026 schrittweise auf 55 bis 65 Euro zu steigen. Anschließend soll ein europäisches Emissionshandelssystem eingeführt werden.

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Christian Hunziker

Christian Hunziker

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Artikel Kohlendioxid-Preis bleibt wirkungslos
Seite 24 bis 25
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