Nahwärmenetze in Wohnquartieren

Wie sich Nachbarn gegenseitig erwärmen können

Kleine Quartiere sind für Betreiber zentraler Fernwärmenetze wirtschaftlich uninteressant. Für viele Gebäude führt an nachbarschaftlichen Wärmenetzen deshalb kein Weg vorbei. Die nachhaltigen Lösungen im Verbund sind aber keine Selbstläufer, wie Projektbeispiele zeigen.

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Im Neubau-Quartier „Waterkant“ in Berlin dient das Wasser der Havel als Wärmequelle für die Wärmepumpen des Nahwärmenetzes. Bild: Gewobag/Aurelio Schrey
Im Neubau-Quartier „Waterkant“ in Berlin dient das Wasser der Havel als Wärmequelle für die Wärmepumpen des Nahwärmenetzes. Bild: Gewobag/Aurelio Schrey

Lokale Wärme aus dem Quartier – nur mit diesem Ansatz lässt sich die Wärmewende flächendeckend bewerkstelligen. „Ohne Nahwärmenetze wird man nicht einmal die Hälfte des Immobilienbestands in Deutschland klimafreundlich beheizen können“, meint Benedikt Leidorf, Leiter Wärme- und Energiedienstleistungen beim Hamburger Immobilien- und Energieunternehmen FRANK. Fernwärme biete zwar grundsätzlich eine unkomplizierte Möglichkeit, den Wohnungsbestand zu dekarbonisieren.„Aber Gebäude, die am Stadtrand liegen, oder kleinere Immobilien im Geschosswohnungsbau, die einen Anschluss für 30 Einheiten oder weniger benötigen, schließen die Versorger oft nicht an.

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Bettina Brüdgam

Bettina Brüdgam
freie Journalistin

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Artikel Wie sich Nachbarn gegenseitig erwärmen können
Seite 36 bis 38
26.10.2023
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