Wohnungsunternehmen sind wichtige Akteure

Wie die Immobilienwirtschaft die kommunale Wärmeplanung unterstützt

Der kommunale Wärmeplan verlangt auch Daten von Wohnungsunternehmen. Die Wohnungswirtschaft kann diesen Prozess durchaus zu ihrem Vorteil gestalten. Das setzt eine intensive Mitarbeit in den Entscheidungsgremien voraus, wie einige Beispiele aus der Praxis zeigen.

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Für Städte und Gemeinden ist die Wohnungwirtschaft ein unverzichtbarer Planungspartner beim Ausbau der Fernwärme. Sie muss Energiebedarfsdaten liefern, bevor Milliardeninvestitionen umgesetzt werden können. Bild: Robert Porten / stock.adobe.com
Für Städte und Gemeinden ist die Wohnungwirtschaft ein unverzichtbarer Planungspartner beim Ausbau der Fernwärme. Sie muss Energiebedarfsdaten liefern, bevor Milliardeninvestitionen umgesetzt werden können. Bild: Robert Porten / stock.adobe.com

Das ab 2024 geltende Gesetz zur Wärmeplanung und Dekarbonisierung der Wärmenetze (KWP) hat zum Ziel, bis 2045 Raumwärme, Warmwasser und Prozesswärme treibhausgasneutral zu gestalten. Bis 2030 sollen 30 Prozent der Wärme in Netzen klimaneutral erzeugt werden, bis 2040 dann 80 Prozent und bis 2045 schließlich 100 Prozent. Für neue Netze ist seit diesem Jahr eine Mindestquote von 65 Prozent erneuerbarer Wärme vorgesehen. Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern müssen bis Juni 2026 – kleinere Städte bis 2028 – Wärmepläne vorlegen.

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Frank Urbansky

Frank Urbansky
Journalist, Fachautor und Berater

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Artikel Wie die Immobilienwirtschaft die kommunale Wärmeplanung unterstützt
Seite 30 bis 31
25.10.2021
Fernwärme bei Neubauten
Eine wesentliche Rolle bei der Energiewende in der Gebäudebeheizung wird der Ausbau von Wärmenetzen spielen.Den Rahmen hierfür bilden Wärmepläne der Kommunen. Ihre Erstellung und Realisierung ist ohne...
4.9.2023
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40 Prozent des Erdgases, das in Deutschland verbrannt wird, dient der Erwärmung von Gebäuden und Trinkwasser. Mit dem Gebäude-energiegesetz (GEG) will die Bundesregierung die Wärmewende hin zu mehr...
2.6.2023
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1.8.2023
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3.5.2024
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