Ergebnisse des VDIV-Branchenbarometers 2024

Zu häufig keine leistungsgerechte Vergütung

Die Aufgaben für Immobilienverwaltungen haben sich vervielfacht, die Erwartungen der Kunden steigen stetig und die Personalsituation spitzt sich weiter zu. Trotz einer guten Marktlage, in der sich viele Verwaltungen vor Aufträgen kaum retten können, bleibt ein bitterer Beigeschmack: Die Honorare halten mit den gestiegenen Anforderungen nicht Schritt.

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 Bild: VDIV
Bild: VDIV

WEG-Verwaltung

Der VDIV fragte seine Mitgliedsunternehmen nach geplanten bzw. bereits realisierten Vergütungserhöhungen. Zusammengefasst und gemittelt zeigt das VDIV-Branchenbarometer für 2024 eine Honorarsteigerung von 10,4 Prozent für neue Objekte. Bestehende Objekte sollen um durchschnittlich 12,6 Prozent teurer werden, bei kleinen Einheiten mit maximal zehn Wohneinheiten sind es sogar 16,4 Prozent. Diese Zahlen klingen zunächst erfreulich, doch ein genauerer Blick offenbart die Schwächen: Die durchschnittliche WEG-Vergütung lag 2023 bei 26,60 Euro je Einheit und Monat – ein Plus von 5,9 Prozent, exakt der Inflationsrate entsprechend.

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Martin Kaßler

Martin Kaßler
Geschäftsführer, VDIV

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Artikel Zu häufig keine leistungsgerechte Vergütung
Seite 24 bis 25
26.11.2025
VDIV-Branchenbarometer 2025
Steigende Kosten, strengere gesetzliche Vorgaben und der Fachkräftemangel zwingen die Immobilienverwaltungsbranche, ihre Strukturen zu überdenken. Das Marktumfeld hat sich innerhalb weniger Jahre...
26.10.2023
Umnutzung von Büroimmobilien
Die Wohnungsknappheit in Städten nimmt zu. Eine mögliche Antwort darauf: ehemalige Bürogebäude umbauen. Experten sehen Potenzial – auch wenn es nur ein Baustein sein kann.
5.12.2024
Ergebnisse des VDIV-Branchenbarometers 2024 (Teil 3)
Bezahlung, Arbeitszeiten, steigender Aufwand – dies sind nur einige Faktoren, die zum Fachkräftemangel in der Immobilienverwaltung beitragen. Aber wie tiefgreifend ist dieser Mangel tatsächlich und...
7.2.2023
Nebenkosten
Die gestiegenen Energiekosten haben die Abschlagszahlungen 2022 um durchschnittlich 48 Prozent in die Höhe getrieben. Gleichzeitig führen steigende Zinsen zu höheren Kaltmieten. In dieser Situation...
5.9.2024
Pestel-Institut kritisiert höheres Wohngeld
5.2.2024
Hohe Hürden für Verkäufe und Neubau, steigende Mieten
Gestiegene Zinsen, hohe Bau- und Energiepreise sowie ein Anstieg der Bevölkerungszahl bestimmen die aktuelle Situation an den Wohnungsmärkten. Für Bestandshalter positiv: Das Mietniveau steigt...