Materialknappheit und Preisexplosion

Wie geht man mit Bauverträgen um?

Mit der Pandemie ist der abstrakte Begriff der höheren Gewalt für fast alle Vertragsparteien real geworden. Und der Ukrainekrieg führt zu bisher nicht bekannten Störungen von Lieferketten. Auftragnehmer sind schwer zu finden, Termin- und Kostensicherheit werden zu Fremdworten. Welche vertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten gibt es?

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Bild: Ingo Bartussek/stock.adobe.com
Bild: Ingo Bartussek/stock.adobe.com

Bauunternehmen haben mit fehlendem Personal auf den Baustellen, Störungen oder Ausfällen der globalen Lieferketten, massiven Preissteigerungen und kurzen Preisbindungen zu kämpfen („Tagespreise“). In der Folge verteuern sich Projekte, Fertigstellungstermine verzögern sich. Hinzu kommt das Finanzierungsproblem: Steigende Finanzierungszinsen führen zu Kostenerhöhungen in der Projektentwicklung. Aus Sicht des Auftraggebers trägt der Auftragnehmer das Beschaffungs- und Preisrisiko. Der Auftragnehmer ist grundsätzlich dafür verantwortlich, die versprochene Leistung zum vereinbarten Preis und in der vereinbarten Zeit zu erbringen.

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Henner Puppel

Henner Puppel

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Artikel Wie geht man mit Bauverträgen um?
Seite 44 bis 45
29.1.2021
Gewerbevermietung im Lockdown
Im Zuge des zweiten Lockdowns hat der Bundestag klargestellt: Behördlich angeordnete Geschäftsschließungen stellen eine „Störung der Geschäftsgrundlage“ dar, die zu Mietminderungen berechtigt – unter...
29.1.2021
Editorial
15.7.2020
1. Haben die Parteien eines Mietvertrages über eine unrenoviert vermietete Wohnung nicht wirksam etwas anderes vereinbart, ist der Vermieter zur Durchführung der Schönheitsreparaturen verpflichtet. 2...