GEFMA-Förderpreis

Bei der diesjährigen Verleihung der GEFMA-Förderpreise an Fachwirte Facility Management (GEFMA) erhielt Hansjürgen Siemen den ersten Preis für seine Projektarbeit „Optimierung vorhandener Facility Prozesse in der PACT AG“. Diese Arbeit entstand im Rahmen des Fachwirt-Lehrgangs an der Bayerischen Akademie für Außenwirtschaft e.V. (BAA). Insgesamt vier Absolventen von Lehrgängen GEFMA-zertifizierter Weiterbildungsträger zeichnete der Deutsche Verband für Facility Management in Potsdam aus. Diese Förderpreise sind mit insgesamt 3.000 Euro dotiert, vergeben wurden sie im Rahmen der GEFMA-Mitgliederversammlung.

Die Gewinner der GEFMA-Förderpreise 2012: Peter Ziesche, Carina Reiß, Hansjürgen Siemen, Joachim Binner (v. l.), Foto: Berno Buff
Die Gewinner der GEFMA-Förderpreise 2012: Peter Ziesche, Carina Reiß, Hansjürgen Siemen, Joachim Binner (v. l.), Foto: Berno Buff

Der Verband begleitet mit den Förderpreisen für Projektarbeiten der Fachwirtausbildung die qualifizierte Fortbildung im Facility Management (FM) ideell und materiell. Den Preisträgern bietet diese Auszeichnung die Chance, ihre Arbeit einer breiten, am FM interessierten Öffentlichkeit vorzustellen und im Markt an Bekanntheit zu gewinnen. GEFMA-Vorstand Hartmut Zehrer hob in seiner Laudatio hervor, dass die Arbeitgeber von der Weiterbildung ihrer Mitarbeiter erheblich profitieren: Die Lehrgangsteilnehmer fertigen die Projektarbeit zu einem Thema mit Praxisbezug aus Ihrem beruflichen Umfeld an und können konkrete Projekte und Problemstellungen aus Ihrem Unternehmen bearbeiten. „Die Fachwirte erbringen damit eine umfangreiche Beratungsleistung“, so Zehrer. „Der daraus entstehende praktische Nutzen wiegt die Investitionen in den Lehrgang um ein Vielfaches auf. Das Know-how des Absolventen aus der Weiterbildung wird so zu einem geldwerten Vorteil für das Unternehmen.“

Preis für Organisationshandbuch und umsetzbares FM-Prozessmodell

So behandelte Hansjürgen Siemen in seiner Projektarbeit die Optimierung vorhandener Facility-Prozesse bei seinem Arbeitgeber, der PACT AG. Dabei stellte er die wichtigsten Dienstleistungsprozesse bei diesem Unternehmen und deren Auswirkungen auf dessen Kerngeschäft dar. Auf der Basis einer Soll-Ist-Analyse inklusive Prozesskostenrechnung entwickelte er ein Organisationshandbuch und ein umsetzbares Prozessmodell mit Verbesserungsvorschlägen.

Der zweite Preis ging an zwei Kandidaten – an Carina Reiß, Dipl.-Betriebswirtin (FH), für ihre Projektarbeit „Organisationsuntersuchung: Facility Management im Bereich der Schulen, Kindertagesstätten und Verwaltungsgebäude“ (Bildungsträger: BAUAKADEMIE Gesellschaft für Forschung, Entwicklung und Bildung mbH) sowie an Joachim Binner für seine Projektarbeit „Optimierung des Facility Managements an den Schulen der Stadt Braunschweig“ (Bildungsträger: TAW Technische Akademie Wuppertal e.V.).

Den dritten Preis erhielt Peter Ziesche mit der Projektarbeit „Aufbau eines Meldesystems für Mieter im Rahmen einer Prozessoptimierung des Betreibermodells in der BASF SE “ (Bildungsträger: Fachschule KG Protektor GmbH & Co). Die Jury würdigte außerdem die Projektarbeit von Johannes Kisser, Dipl.-Ing. (FH), M. Sc.: „Konzeption einer einheitlichen FM-Prozessdokumentation als Grundlage für Prozesstransparenz und -optimierungen, FM-Zertifizierungen und die Einführung von CAFM“ (Bildungsträger: Fachschule KG Protektor GmbH & Co).

Verständnis von FM als Managementmethode nachweisen

Die Gewinner der Förderpreise 2012 wurden unter insgesamt 17 Kandidaten ausgewählt, deren Projektarbeiten das Kernstück ihrer Fachwirtausbildung gemäß GEFMA-Richtlinie 620 bilden. Die Lehrgangsteilnehmer müssen darin nachweisen, dass sie FM als Managementmethode verstehen und beherrschen. Dementsprechend soll der Untersuchungsansatz von den Leitbegriffen des FM geprägt sein. Eine zentrale Anforderung an die Projektarbeit lautet, Lösungsansätze zu bieten für eine am Lebenszyklus von Immobilien und Anlagen orientierte Prozessoptimierung. In ihrer Analyse sollen die zukünftigen Fachwirte Synergien aufspüren, die dazu beitragen können, Kosten zu senken und den Arbeitsplatz zu optimieren.

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