Genossenschaftliches Wohnen in der Mitte Altona

Seit Ende 2017 wird an der Entwicklung eines neuen Quartiers „Mitte Altona“ auf den Brachflächen der ehemaligen Güterverladung am Bahnhof Hamburg-Altona gearbeitet. In zwei Abschnitten entstehen insgesamt rund 3.500 Wohnungen sowie Gewerbe- und Nahversorgungseinrichtungen, eine Stadtteilschule und Kitas.

Im neuen Quartier Mitte Altona feierten Altonaer Spar- und Bauverein eG (altoba) und Bauverein der Elbgemeinden eG (BVE) am 09.05.2019 ein gemeinsames Richtfest für insge­samt 145 Genossenschaftswohnungen. FOTO: BVE
Im neuen Quartier Mitte Altona feierten Altonaer Spar- und Bauverein eG (altoba) und Bauverein der Elbgemeinden eG (BVE) am 09.05.2019 ein gemeinsames Richtfest für insge­samt 145 Genossenschaftswohnungen. FOTO: BVE

Es handelt sich um ein gemeinsames Projekt des Altonaer Spar- und Bauverein (altoba) und des Bauvereins der Elbgemeinden (BVE), die  in Block Ia.04 der Mitte Altona 145 Genossenschaftswohnungen bauen, der Großteil davon öffentlich gefördert.

Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und ein vielseitiger Wohnungsmix

Der Baublock Ia. 02 umfasst insgesamt fünf Baufelder auf denen verschiedene Baugemeinschaften ein neues Zuhause finden werden.

Die altoba und der BVE werden auf den Baufeldern IV und V insgesamt rd. 43 Wohnungen für die Baugemeinschaft "FlickWerk" erstellen. Die Baugemeinschaft FlickWerk besteht aus einer bunt gemischten Projektgruppe die sich aus Familien, Alleinerziehenden, Paaren, Singles und Wohngemeinschaften zusammensetzt.

Im Sinne eines Inklusionsgedankens wird zudem ein Teil dieser Wohnungen Menschen, die einen erschwertem Zugang zu Wohnungen haben (wie z. B. Menschen mit Behinderung oder Flüchtlinge), und die als Mitglieder in der Baugemeinschaft mitwirken wollen, zur Verfügung gestellt.

Im April 2015 wurde im Rahmen eines Hochbaulichen Wettbewerbs über die Bebauung des Blocks Ia. 02 entschieden. Für die Baufelder IV und V von altoba und BVE wurden die Entwürfe des Hamburger Architekturbüros Huke-Schubert Berge Architekten ausgewählt.

Die Entscheidung über die Bebauung des Baublocks Ia.04 wurde mit dem Verfahren eines hochbaulichen Wettbewerbs getroffen. Im November 2014 wurden hierbei die Entwürfe des Büro BOF Architekten sowie die Entwürfe der LRW Architekten und Stadtplaner aus Hamburg jeweils mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Zielsetzung des Wettbewerbs war es, Wohnungen in unterschiedlichen Wohnformen und -typologien sowie in verschiedenen Haushaltsformen zu realisieren. Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und ein vielseitiger Wohnungsmix prägen das Konzept der Gebäude.

Für den BVE werden in diesem Baublock vier mehrgeschössige Wohngebäude mit insgesamt 76 Wohnungen entstehen. Davon werden drei Gebäude mit 66 Wohnungen im sogenannten 2. Förderweg der IFB Hamburg errichtet. Die altoba realisiert ebenfalls einen Mix aus insgesamt 69 frei finanzierten und geförderten Wohnungen. Eine gemeinsame Tiefgarage wird insgesamt 38 Stellplätze bieten, von denen 19 an BVE-Mitglieder vermietet werden können.

Weiterführende Links:
www.altoba.de
www.bve.de

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