Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin

Gewobag vergößert Wohnungsbestand auf rund 68.000 Wohnungen in Berlin

Die Gewobag hat Ende September eine bindende Vereinbarung mit Ado Properties S.A. über den Erwerb von 5.894 Wohneinheiten und 70 Gewerbeeinheiten in Berlin Spandau und Reinickendorf unterzeichnet. Der Kaufpreis für das Portfolio beträgt 920 Million Euro.

Katrin Lompscher (Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen) sowie Markus Terboven und Snezana Michaelis (Vorstandsmitglieder Gewobag). FOTO: City-Press
Katrin Lompscher (Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen) sowie Markus Terboven und Snezana Michaelis (Vorstandsmitglieder Gewobag). FOTO: City-Press

Mit dem Kauf vergrößt das Wohnungsunternehmen den Bestand auf rund 68.000 Wohnungen. Für ca. 10.000 weitere Berliner Mieterinnen und Mieter soll so ein bezahlbarer Wohnraum ermöglicht werden.

Strategie ´Bauen, Kaufen, Deckeln´ zeigt Wirkung

Bei den Objekten handelt es sich um zwei große zusammenhängende Quartiere in Berlin Spandau und Reinickendorf, die in den 1960 bis 1990er Jahren von der GSW im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus errichtet wurden. Die heute erworbenen Quartiere fügen sich dabei nahtlos in den Bestand der Gewobag ein. Die Übernahme hängt nur noch von bei Ankäufen dieser Größenordnung üblichen Vollzugsbedingungen ab und soll voraussichtlich bereits zum 1. Dezember 2019 erfolgen.

Aktuell verfügt die Gewobag über rund 14.000 Wohnungen in Spandau und 6.000 Reinickendorf.

In den nächsten zehn Jahren soll der Bestand auf über 80.000 Wohnungen steigen, rund 12.000 Wohnungen entstehen durch Neubau. Im Jahr 2019 hat die Gewobag bereits über 1.100 Wohnungen erworben.

"Größter Re-Kommunalisierungsankauf in der Geschichte Berlins"

Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Mit dem Erwerb von knapp 6.000 Wohneinheiten schließen wir heute den größten Re-Kommunalisierungsankauf in der Geschichte Berlins ab. Mein Dank dafür gilt in allererster Linie der Gewobag, die sich erneut als starker und verlässlicher Partner erwiesen hat. Bei den Wohnungen handelt es sich um ehemalige Bestände der GSW. Die Fehler, die in der Vergangenheit mit dem Verkauf dieser Bestände gemacht wurden, können wir nicht rückgängig machen, wohl aber den Mieterinnen und Mietern die Sicherheit zurückgeben, die sie durch die zwischenzeitliche Privatisierung verloren hatten. Mit dem Ankauf erweitern wir die Bestände der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften maßgeblich und leisten so einen Beitrag für den dauerhaften Erhalt der sozialen Mischung in unserer Stadt. Dies ist ein guter Tag für die Mieterinnen und Mieter Berlins.“

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