"Green Buildings" in Russland zertifiziert

An der Ausarbeitung der Kriterien waren Behörden, Forschungsinstitute und Vertreter von Greenpeace beteiligt.

Großbaustelle in Kasan
Großbaustelle in Kasan
Mitte Januar 2010 hat das russische Umweltministerium die Kriterien für eine ökologische Zertifizierung von Immobilien gebilligt. Darüber informiert das Wirtschaftsportal GTAI. Bau und Betrieb von Gebäuden - die ein solches Gütesiegel bekommen - sollen die Umwelt möglichst wenig schädigen und Ressourcen sparend sein. Basis für die Ökostandards werden die russischen SNiP-Baunormen sein. Sie entsprechen nach Angaben des Umweltministeriums schon heute zu 85 % den internationalen Normen für "Green Buildings".
 

Das Föderale Gesetz "Über die Energieeinsparung und die Erhöhung der Energieeffizienz" vom 23.11.2009 lässt das Thema "ökologisches Bauen" auf der Agenda nach vorne rücken. Bis 2011 müssen alle Neubauten, die seit Inkrafttreten des Gesetzes errichtet wurden, mit Zählern für Wasser, Gas, Heizung und Strom ausgestattet werden. Vorgesehen ist weiterhin, dass die Heizungssysteme bei Neubauten den beiden höchsten Energieeffizienz-Klassen entsprechen. Strengere Vorgaben sind auch für den Einsatz von Bewegungsmeldern für Licht, für automatische Türschließsysteme und für den Einbau einer zweiten Eingangstür vorgesehen, um den Energieverbrauch zu senken. Zum Jahresende 2009 hat sich in Moskau ein "Russian Green Building Council" (RuGBC) formiert, das dem ökologischen Bauen zum Durchbruch verhelfen will. Dafür soll ein international anerkanntes Zertifizierungssystem für den russischen Markt entwickelt werden, das Ökostandards für Bau und Betrieb von Immobilien definiert.

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