Gute Chancen auf Ausbildungsplatz als Immobilienkauffrau-/mann

24.08.2016

Laut aktuellem Branchenbarometer des Dachverbandes Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) bieten 91 Prozent der Verwaltungen eine Ausbildung zur Immobilienkauffrau bzw. zum Immobilienkaufmann an. Immer mehr Unternehmen investieren in die Ausbildung, da sich eine Fachkräftemangel abzeichne.

Viele Immbilienverwaltungen bieten Ausbildungsplätze an. FOTO: PIXABAY

80 Prozent der befragten Immobilienverwaltungen erwarten einen Mangel an Fachkräften. Oftmals fehle den Bewerbern die notwendige Qualifikation oder es finden sich zu wenig Aspiranten für offene Stellen. Immer mehr Unternehmen investieren daher in die Ausbildung. 2015 beschäftigten 32 Prozent der befragten Unternehmen Auszubildende. Damit liegt die Verwalterbranche über dem bundesweiten Schnitt.

Die Immobilienverwalterpraxis werde immer komplexer und das Tempo ziehe weiterhin an. So müssten WEG-Verwalter beispielsweise nicht nur betriebswirtschaftliches Know-how besitzen, sondern auch technische Sachverhalte kennen und verstehen und rechtliche Kenntnisse mitbringen. Durch neue oder novellierte Gesetze werde das Aufgabenspektrum zunehmend komplex.

So beklagen 83 Prozent der befragten Unternehmen, laut DDIV, dass Bewerber nicht ausreichend ausgebildet und qualifiziert seien. Große Unternehmen, die mehr als 3.000 Wohneinheiten verwalten, geben außerdem an, dass sich nicht genügend Bewerber auf Stellenausschreibungen melden – obwohl rund 51 Prozent der großen Verwaltungen Fachpersonal suchen.

Der Spitzenverband der Deutschen Immobilienverwalter lädt in diesem Jahr wieder zum Deutschen Verwaltertag nach Berlin, am 15. und 16. September 2016. Für Auszubildende ist die Teilnahme am Fachprogramm kostenfrei. Alle Informationen zum 24. Deutschen Verwaltertag und das vollständige Programm gibt es auf der Website des DDIV.

Suchbegriffe: AusbildungDDIVFachkräfteImmobilienkaufmann /-frau

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