Der Geschäftsführer der VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e. V., Dr. Michael Herma rät in diesem Zusammenhang, die Energiewende im eigenen Heizungskeller unmittelbar umzusetzen.
Nach Branchenangaben ist die Sanierungsquote von (privaten) Heizungsanlagen mit nur drei Prozent noch sehr gering, obwohl etwa 75 Prozent der deutschen Heizungsanlagen ineffizient arbeiten.
Schließlich verbrauchen veraltete und überdimensionierte Heizungsanlagen je nach Gebäude im Vergleich zu einem modernen Heizungssystem bis zu 40 Prozent mehr Energie.
Beliebte Maßnahmen zur Modernisierung einer Heizungsanlage sind laut der Umfrage VdZ-Modernisierungsbarometer für Hausbesitzer:
- mit 48 Prozent der Einbau einer Heizungs-anlage mit Öl-/Gas-Brennwerttechnik,
- mit 47 Prozent die Installation einer Solarthermie-Anlage auf dem Dach,
- mit 34 Prozent die Montage einer Wärmepumpe und
- mit 33 Prozent die Umsetzung einer Hybridheizungsanlage.
Der Austausch der Thermostatventile liegt mit 33 Prozent noch vor dem Einsetzen einer geregelten Heizungspumpe mit 31 Prozent bei den möglichen Optimierungsmaßnahmen.
Informationen und Tipps beispielsweise zu staatlichen Fördermitteln für Heizungssanierung und -modernisierung finden Interessierte auf einem Serviceportal.











