Was kann man gegen IT-Spionage und Sabotage tun?

September 2019
Spionage- und Sabotage-Angriffe, digitale Viren und Würmer können Unternehmen gefährlich werden. BILD: GDATA

Wer Daten mit Mietern, Handwerkern oder Dienstleistern austauscht, E-Mails empfängt oder andere Internet-Dienste nutzt, geht Risiken ein. Zu den durch Computerviren verursachten Sicherheitsproblemen kommen zunehmend Cyber-Attacken und Erpressungen hinzu. In der IVV-Ausgabe 08/2019 berichteten wir von einem Fall bei einer mittelständischen Hausverwaltung. In der IVV-Ausgabe 09 erklärt unser Autor, wie der Mindestschutz gegen Viren, Würmer und Hacker-Angriffe gestaltet werden sollte.

IT-Sicherheit ist stets ein Zusammenspiel von aufeinander abgestimmten Maßnahmen zum Viren- und Spam-Mail-Schutz, zur Einrichtung von Firewalls, zur Software-Aktualisierung, Datensicherung und Datenverschlüsselung sowie zum Datenschutz.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Printausgabe 09/2019 - Sie können das Einzelheft bestellen . Abonnenten können das ePaper herunterladen .

Das sind unsere Basis-Sicherheitstipps

Es ist ein verbreiteter Irrglaube, dass nur große Unternehmen betroffen sind. Gerade kleine und mittlere Unternehmen, und damit auch Haus- und Immobilienverwalter, sind für IT-Saboteure als Zielgruppe attraktiv, weil IT-Sicherheitsstrukturen in der Regel weniger gut ausgebaut und weniger in die IT-Sicherheit investiert wird. Dadurch sind digitale Angriffe einfacher und erfolgversprechender.

1. Virenschutzprogramm installieren und kontinuierlich auf aktuellem Stand halten (am besten automatische Aktualisierung aktivieren).
2. E-Mails unbekannter Absender und Anhänge niemals öffnen. E-Mails möglichst im Nur-Text-Format lesen, E-Mails verschlüsseln.
3. Mit Bedacht und möglichst über ein VPN (Virtual Private Network) im Internet surfen, dabei die Sicherheitseinstellungen des Internet-Browsers möglichst hoch setzen.
4. Von wichtigen Daten regelmäßig Sicherungskopien anfertigen. So hat man stets eine virusfreie Version parat.
5. Software regelmäßig updaten und alle Sicherheitsoptionen von Betriebssystem, Browser, Anwendungsprogrammen etc. nutzen.
6. Mit Hardware- und Software-Firewalls nicht nur das Netzwerk, sondern auch mobile Rechner schützen.
7. Bei mehreren PC-Nutzern unterschiedliche Kennwörter einrichten. Nur die Berechtigungen vergeben, die der Nutzer unbedingt braucht.
8. Auf sichere Passwörter achten (mind. 8, besser 12 Zeichen, inklusive Klein-/Großbuchstaben und Sonderzeichen, keine Worte, Namen oder Zeichenfolgen), regelmäßig ändern und nicht in einer Datei notieren.
9. WLAN und Bluetooth möglichst nur aktivieren, wenn sie gebraucht werden und aktuellen Verschlüsselungsstandard (WPA2) nutzen.
10. Sicherheitslücken (Mobilhardware, Mitarbeiter) durch Passwörter, Verschlüsselung, Zugangsbeschränkung etc. schließen.

Den ausführlichen Artikel zur IT-Sicherjeit in Immobilienverwaltungen und Wohnungsunternehmen lesen Sie in der IVV immobilien vermieten & verwalten 09/2019 .

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