Nachahmung erwünscht!

Der vhw Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V. hat den Wettbewerb "Soziale Stadt 2016" ausgelobt. Er soll vorbildliche Projekte und Initiativen der breiten Öffentlichkeit bekanntmachen und deren Nachahmung fördern.

Wettbewerb "Soziale Stadt 2016" möchte soziale Aktivitäten in den Stadtquartieren fördern. FOTO: PIXABAY/GERALT
Wettbewerb "Soziale Stadt 2016" möchte soziale Aktivitäten in den Stadtquartieren fördern. FOTO: PIXABAY/GERALT

Gefragt sind Projekte, die zeigen, wie sozialen Konflikten innerhalb von Nachbarschaften sowie der sozialen Entmischung und krisenhaften Entwicklung von Wohnquartieren begegnet werden kann und wie Integrationserfolge nachhaltig gesichert werden können.

Über 1.500 Ideen kamen seit dem Start des Wettbewerbs vor 15 Jahren auf die Jurytische. Die Projekte erweisen sich als regelrechte „Schatztruhen“ in den Städten, die die Menschen vor Ort mit Ideen füllen, um das Miteinander im Stadtquartier zu stärken. „Diese vielen Engagements im Kleinen und Großen sind wichtige Stabilisatoren lokaler Demokratie.“ so vhw-Vorstand Prof. Dr. Jürgen Aring zur inzwischen achten Auslobung des Wettbewerbs.

Der Wettbewerb ist nicht auf die im Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ bezogenen Stadtquartiere beschränkt. Es ist möglich und erwünscht, dass bisheriges oder zukünftiges Engagement auch in anderen Beständen (Stadtteil, Straßengemeinschaften) dargestellt werden kann. Bis zum 18. Dezember 2015 können Projekte eingereicht werden, die beispielhaft zeigen, wie das soziale Miteinander in den Stadtquartieren gefördert werden kann.

Der Wettbewerb ist eine Gemeinschaftsinitiative des AWO Arbeiterwohlfahrt Bundesverband, des Deutschen Städtetages, des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, des Deutschen Mieterbundes und des vhw Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung. Er wird unterstützt durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB).

Weiterführende Links:
www.preis-soziale-stadt.de

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